KAPU wird 25

Podcast
FROzine
  • KAPU wird 25
    59:49
audio
59:56 min
Solidarität für Prosfygika
audio
1 sati 22 s
Dog Days Of Montenegro
audio
50:00 min
ME/CFS bei Kindern
audio
50:00 min
Weltempfänger: Haiti in der Krise
audio
48:42 min
KI-Resilienz im Journalismus | integra 2026
audio
50:00 min
Warum sie uns hassen – Podiumsdiskussion zu Sexarbeit
audio
50:14 min
Mediengespräch: Hohe Qualität für wenig Geld? Die Lebensrealität freier Journalist:innen
audio
50:00 min
Weltempfänger: Präsidentschaftswahl Kolumbien
audio
32:20 min
25 Jahre HungaroMedia
audio
56:43 min
FMR Festival

KAPU wird 25

FROzine am Fr, 18.09. WH am Mo

In dieser FROzine-Ausgabe beschäftigen wir uns mit Kultur, Arbeit, Bildung und Politik – kurz KAPU. In der Kapuzinerstraße 36 in Linz gibt es seit einem Vierteljahrhundert Veranstaltungen, Aktionen und vieles mehr in den genannten Bereichen…

Ein großes Thema wie die KAPU erfordert auch eine große Studiorunde. Deshalb begrüßt Erich Klinger (man kennt ihn z.B. als Sendungsmacher der “Wegstrecken”) auch eine große Gästerunde von der KAPU: Richie (Geschäftsführung), Huckey (von Texta), Maria (Geschäftsführung) und Clausi.

Wofür steht die KAPU? Wie ist sie entstanden? Was macht sie heute aus? Wie sieht ihre Zukunft aus? Diese und andere, tiefgehendere Fragen werden in dieser Sendung (hoffentlich) beantwortet.

“KAPU ist kein Veranstaltungszentrum mit angeschlossenem schickem Lokal – wie beispielsweise in Braunau das GUGG – sondern ein Ort, wo etwas in einem nicht institutionellen Rahmen passiert, wo noch sozusagen selbstbestimmt gewerkt und geplant wird, wo es auch ums Tun geht, um das etwas wollen, für sich und für andere. Und wo es auch nicht ums Konsumieren geht, sondern ums Aktiv sein, darum dass Dinge geschehen.
Als Ergänzung noch eine Negativform Kapu oder was die Kapu für mich nicht war oder ist: Konsumtempel, jugendgefährdender Ort – ich meine, dass die Kapu für Jugendliche ein eindeutig besserer Ort ist als Lokale und Lokalitäten, wo es ums Abcashen geht, ein Ort der Distanz zwischen KünstlerInnen und Publikum, steriler Rahmen für Konzerte und sonstige Veranstaltungen, konfliktfreie Zone, Biotop für profilierungssüchtige KulturmanagerInnen, Institution im Sinne einer anerkannten Einrichtung, die nicht ständig um ihre Existenz raufen muss, eine Stätte des Umsetzens perfekter Vorgaben, ein Ort, wo Frauen in gleichem Ausmaß wie Männer im Vordergrund standen, eine Einrichtung, wo Geschäftsführung oder andere bezahlte Tätigkeiten gleichbedeutend sind mit geregelter Arbeitszeit bei ausgezeichneter Bezahlung, ohne Selbstausbeutung, ein lustloser Ort, ein Ort, dem politisches Denken abhanden gekommen ist, eine Kulturstätte ohne Reibungspunkte.”

Erich Klinger, Ende Mai 2007 (Auszug aus einem Text für ein damals geplantes Buch zur KAPU)

Zur Website der KAPU: http://www.kapu.or.at/

Komentiraj