Studie „Freizeitsituation jugendlicher MigrantInnen” (Part1)

Podcast
Radio 20null2
  • Studie "Freizeitsituation jugendlicher MigrantInnen" (Part1)
    32:36
audio
31:46 perc
Letzter Beitrag von Radio 20null2 - Sivestermagazin 2004
audio
29:39 perc
EdGATE - ein neues Wiener Interreg IIIC Projekt (part 2)
audio
05:01 perc
Spot - Der Praterstern war so etwas wie eine Schaumaschine
audio
32:04 perc
EdGATE - ein neues Wiener Interreg IIIC Projekt (part1)
audio
29:58 perc
Ein kritischer Blick auf die EU Verfassung
audio
32:09 perc
Das Nordbahnhofgelände (part 2)
audio
31:23 perc
Das Nordbahnhofgelände (part 1) & Jugendmagazin
audio
29:11 perc
Abendgestaltung im Grätzel
audio
29:34 perc
Praterstern neu (part 2)
audio
28:37 perc
Praterstern neu (part 1)

Wie verbringen die Kids im Ziel2-Gebiet ihre Freizeit allgemein? Welche Einstellungen, Wünsche und Ängste formulieren sie? Wie sieht ihr Verhältnis zur „Mehrheitskultur” aus?
„Diese Fragen können nicht losgelöst von den jeweiligen ethnischen, sozialen und geschlechtsbezogenen Hintergründen, von der Selbstdefinition der Jugendlichen gestellt werden”, erzählt Irmtraud Voglmayr, Projektleiterin der Studie „Freizeitsituation jugendlicher MigrantInnen”. MigrantIn zu sein bedeutet für Jugendliche im konfliktreichen Spannungsfeld zwischen Herkunftskultur, Aufnahmekultur und globaler Popularkultur zu leben. Dazu kommen typische Probleme der Migration wie ethnische Diskriminierung, beschränkte finanzielle Möglichkeiten und beengte Wohnverhältnisse.

Auch die klimatischen Verhältnisse im Jahresablauf spielen eine wichtige Rolle in der Freizeitgestaltung. Sie legen gerade für einkommensschwache Gruppen wie MigrantInnen eine grundlegende Unterscheidung in außerhäusliche und innerhäusliche Freizeit nahe. Die Studie schlägt einen Katalog von Maßnahmen im Freizeitbereich vor, die den AutorInnen aus den Ergebnissen heraus nahe liegend erscheint. Die Maßnahmen zielen über die reine Gestaltung von Plätzen und Anlagen hinaus in den Bereich des umfassenden Stadtteil-Managements. Über die Entstehung und den Ergebnissen der Studie haben wir mit Irmtraud Voglmayr und Klaus Thien gesprochen.

Szólj hozzá!