Körpermodifikationen. Vom Ritual zum letzten Schrei.

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FROzine
  • 2014.12.11_1800.10-1850.10__FROzine
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Die Sendung widmet sich bewussten und dauerhaften Eingriffen bzw. Veränderungen am menschlichen Körper. Menschen aller Kulturen haben zu allen Zeiten ihre Körper gestaltet, verformt und geschmückt. Die Eingriffe reichen von Piercings über Veränderungen der oberen Hautschichten, Zahn-, Kiefer- und Schädelverformungen bis hin zu chirurgischen Eingriffe, die die Körperform tiefgreifend verändern- um nur wenige zu nennen. Viele bei uns praktizierten Körpereingriffe fühlen sich für uns selbstverständlich und gewohnt an. Was empfinden wir als normal? Was als natürlich? Was geschieht freiwillig und was ist einem gesellschaftlichen Normierungs- bzw. Optimierungszwang, oder männlichen Machterhaltungsstrategien unterworfen? Was empfinden wir als schön? Was empfinden wir als grausam? Wie wurde unser Blick dafür geschult? Ist unser Sinn für Ästhetik genauso erzogen wie unser Geschmacksinn für Essen und von institutionellen und normativen Handlungsdramaturgien geprägt?

In einem Live- Studiogespräch beschreibt der Künstler, Designer und Mitarbeiter des Lebensspurenmuseums Wels Albert Nagy unterschiedliche Techniken und Motivationen der Körpergestaltung. Im Lebensspurenmuseum Wels findet nämlich noch bis 23.12.2014 die Sonderausstellung „KörperEingriffe. Vom Ritual zum letzten Schrei“ statt, in der afrikanische, asiatische, amerikanische, australische, europäische und ozeanische Beispiele von Körpermodifikationen nebeneinandergestellt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

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Im zweiten Teil der Sendung gehen wir genauer auf die Geschichte, Bedeutungen und Techniken der Tätowierung ein.

Im Anschluss hören wir ein Interview mit dem Linzer Tätowierer und Künstler Martin Hofer, der den ZuhörerInnen Einblicke in sein Kunsthandwerk gibt.

Seine Arbeiten finden sie auf: http://studio74tattoos.blogspot.co.at

 

Durch die Sendung führt Romina Achatz.

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