RAI 20.2.15: Kafka

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Radio Afrika International
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AFRIKANISCHE GESCHICHTE WIENS FOLGE 1
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AFRIKANISCHE GESCHICHTE WIENS FOLGE 2
Teil 2 der Literarischen Debatte, die Schriftsteller Franz Kafka (1883 – 1924) und Mongo Beti (1932 – 2001) kontrapuktisch und inter(kon)textuell im Gespräch. In dieser Literarischen Debatte handelt es sich um die ideale „Vaterfigur“. „Die Reise nach Kala“ von Mongo Beti vs. „Der Brief an dem Vater“ von Franz Kafka.

„Die Reise nach Kala“: Jean-Marie Medja hat die mündliche Matura-Prügung nicht geschafft. Die Schule, die in Besuch in Kala für die patriarchale Ordnung steht, hat er unter dem Druck seines autoritären Vater besucht. Medja will andere Horizonte erschließen. Er fasst den Entschluss, seine Ferien bei seinem Onkel im Dorf „Vimili“ zu verbringen und dadurch der väterlichen Autorität zeitwillig zu entkommen. Aufgrund seiner Mature-Ausbildung und der Tatsache, dass er aus der Stadt kommt, wirkt er als eine Autorität.

„Der Brief an dem Vater“: Der Brief an dem Vater ist ein 1919 verfasster, niemals abgeschickter Brief Franz Kafkas an seinem Vater, der das Ziel verfolgt, ihm die Gründe für seine jahrelange Furcht vor ihm darzulegen. Viele seiner Lebensschwierigkeiten schreibt er der totalen Wesenverschiedenheit zwischen ihm und dem Vater zu.

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