Helga Gränitz-Donnerstag-Treff mit Geigenbauer Franz Übelhör

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Radio von Senior*innen
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Donnerstag, 23. Juli 2015,  Radio für Senioren: Gast von Helga Gränitz: Geigenbauer Franz Übelhör aus Linz. Außer einer alten Kaffeemaschine findet man in der Werkstatt von Franz Übelhör kaum technischen Fortschritt. In einem Hinterhof der Linzer Bischofstraße baut der 45-Jährige Streichinstrumente. Geigen, Cellos, Bratschen. «Ich bin ein klassischer, traditioneller Stadt-Geigenbauer», sagt Übelhör. Vor 15 Jahren ist er von Wien nach Linz gekommen und hat seine Werkstätte eröffnet. Dort wird alles per Hand gemacht. «Die großen italienischen Meister haben früher auch so gearbeitet», sagt Übelhör. Bis eine Geige fertig ist, braucht es viel Geduld. Etwa ein Monat braucht Übelhör, bis sich die Vollholzplatte in ein Musikinstrument verwandelt hat. Für ein Cello ist der Aufwand doppelt so hoch. Instrumente werden vom Geigenbaumeister nicht nur hergestellt, sondern auch gehegt und gepflegt. «Vor allem ein Profimusiker muss sich zu 100 Prozent auf sein Instrument verlassen können. Es braucht permanentes Service», sagt Übelhör. Daneben restauriert er alte Instrumente, handelt mit ihnen und vermietet sie. «Das Mietgeschäft ist wichtig, weil sich nicht jeder gleich eine Geige kaufen will, wenn er zu spielen beginnt», sagt Übelhör. Technik: Ewald Hafner

www.uebelhoer.net

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