[O-Ton] PK „Wir wollen mehr als helfen“ – Forderungen aus der Zivilgesellschaft zur aktuellen Situation von Flüchtenden – Unbearbeiteter Mitschnitt der Pressekonferenz am 10.9.2015

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O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20150910pk-zivilgesellschaft-forderungen-zur-fluchtsituation
    24:20
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Die Zivilgesellschaft habe in der vergangenen Woche in einem beispiellosen Akt der Solidarität gezeigt, dass es möglich ist, zehntausenden Menschen auf der Flucht zu helfen und sie bei der Weiterreise zu unterstützen. Das erklärten am 10. September  mehrere Personen, die in den letzten Tagen auf Bahnhöfen und Lagern in Österreich und Ungarn flüchtenden Menschen halfen, sie betreuten, versorgten und unterstützten, oder sie mit Autos über die Grenzen brachten.

Die politischen Rahmenbedingungen, die erst zu dieser prekären Situation geführt haben, seien immer wieder Thema der Gespräche der Aktivist_innen gewesen. Nun wurden Forderungen aus der Zivilgesellschaft formuliert und von Aktivist_nnen, die in der vergangenen Woche an unterschiedlichen Orten Flüchtend aus Ungarn durch Österreich begleitet und unterstützt haben, präsentiert. Die Aktivist_innen wollen nicht nur helfen, sondern Vorschläge machen, wie in Zukunft solche Probleme verhindert werden können und eine menschenrechtskonforme und zeitgemäße Geflüchtetenpolitik in der EU aussehen könnte.

TeilnehmerInnen der Pressekonferenz:

Amani Abuzahra

Rami Ali (Projektmitarbeiter Uni Wien, Dolmetscher an Bahnhöfen)

Ayham Alkhatib

Marty Huber

Nina Andree (Studentin, Mitorganisatorin der Hilfe am Bahnhof Linz)

Natalie Assmann (Schauspielerin, Mitorganisatorin des Konvoi Budapest-Wien)

Birgit Hebein (Gemeinderätin, Mitorganisatorin der Hilfe am Westbahnhof und an anderen Orten)

Dagmar Schindler (Pannonische Tafel Eisenstadt, Aktivistin an der ungarischen Grenze)

Thomas Schmidinger (Politikwissenschafter, Mitorganisator der Hilfe am Westbahnhof)

 

 

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