Visegrad-Mitglied Tschechische Republik im Porträt

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In welche Richtung geht die Zusammenarbeit der Tschechischen Republik mit der Visegrad-Gruppe? Wie ist ihre außenpolitische Ausrichtung im Bezug auf Österreich? Welche Rolle in dem Transformationsprozess spielt die Zivilgesellschaft in der Tschechischen Republik?

Seit 1993 ist Tschechien Mitglied der Visegrad-Gruppe, die für das Wirtschaftsboom und Kritik an der EU-Flüchtlingspolitik bekannt ist. Heuer feiert die Tschechische Republik das 25-jährige Bestehen.

Am 28. Oktober 1918 wurde der erste selbstständige tschechoslowakische Staat gegründet. Zwanzig Jahre später, am 29. September 1938 folgte der Anschluss des Protektorats Böhmen und Mähren an das Deutsche Reich. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten Tschechen und Slowaken die zweite Tschechoslowakische Republik, die nach sowjetischem Vorbild umgestaltetet wurde. Danach folgte die „samtene Revolution“ und die ersten freien Wahlen, Vaclav Havel wurde Präsident. 1991 schloss sich die Tschechoslowakei der Visegrad-Gruppe ein. Zwei Jahre später, mit Ende 1992 haben sich Tschechien und die Slowakei auf friedlichem Weg getrennt. 1993 folgte der Beitritt zum Europarat und 1999 zur NATO. Seit 1. Mai 2004 ist Tschechien Mitglied der Europäischen Union. Über die politische Situation in der Tschechischen Republik spreche ich mit Alexandra Mostyn, deutschen Journalistin, die seit über 20 Jahren in Prag lebt.

Im zweiten Beitrag geht es um die Zivilgesellschaft in der Tschechischen Republik. Wie ist die Trennung der Tschechoslowakei bei der Bevölkerung angekommen? Wie ist die Stimmung nach den Parlaments- und Präsindentschaftswahlen? Wie steht die Zivilgesellschaft zur Flüchtlingspolitik? Und wie denken die Tschechen über die Atomkraft? Darüber spreche ich mit Lothar Martin, Redakteur aus der deutschen Redaktion von Radio Praha.

Durch die Sendung führt Dorota Trepczyk

Musik mit Maciej Heller

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