Der Kern der Radiosendung „backflash4ward“ liegt in der ungeschönten, ehrlichen Dynamik zwischen Gerald Schlattl und seinem Sohn Paul Sandhofer. Es ist mehr als eine Musiksendung; es ist ein gemeinsames Abenteuer, bei dem zwei Generationen über ihre Unterschiede hinweg durch die Liebe zum Rock & Roll zusammenfinden.
Hier sind die besonderen Highlights und Anekdoten, die die Sendung für die Hörer so lebendig machen:
- Musikalische Reibungspunkte und Entdeckungen
Das Besondere ist der Kontrast der Geschmäcker. Während der Vater Gerald oft in sentimentalen Erinnerungen an die 80er-Jahre schwelgt und die „Kuschel-Rock-Partie“ feiert, kann Paul damit anfangs wenig anfangen und zieht die „metallische“ Richtung vor. Dennoch zeigt sich Paul als „eingefleischter Queen-Fan“, der von der Band nie genug bekommt.
Eine charmante Anekdote aus Pauls Anfängen ist seine erste aktive Erfahrung mit der Gitarre seiner Schwester, die im Studio für amüsante Kommentare aus dem Hintergrund sorgt. Zudem nutzen sie modernste Technik wie Shazam, um während ihrer Streifzüge durch die Musikgeschichte spontan neue Songs in ihr Repertoire aufzunehmen.
- Die „schweinische“ Familiengeschichte
Ein kurioser Höhepunkt für die Hörer war eine Episode, in der die Familiengeschichte die Playlist beeinflusste. Da Geralds Vater ein großer Schweinezüchter war, erlaubte sich der Vater einen „musikallisch-erträglichen Ausreißer“ und stellte eine „schweinische“ Playlist zusammen. Mit Titeln wie „Piggies“ von den Beatles oder dem „Schweinefunk“ der EAV wurde das Studio zur Hommage an die eigenen Wurzeln, was Paul trocken mit „It’s only Rock & Roll“ kommentierte.
- Emotionale Authentizität im Studio
Für die Hörer ist spürbar, dass die beiden nichts vorspielen. Sie betreten das Studio oft „abgekämpft“ nach einer harten Woche und geben offen zu, wenn die Stimmung zwischen ihnen nicht immer optimal ist. Doch die Musik wirkt wie ein Katalysator:
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- Der „Superstar“-Moment: Sie beschreiben das berauschende Gefühl, wenn man über die Studiolautsprecher bei einer 21 Piolts mitsingt, sich selbst hört und sich plötzlich genauso fühlt wie ein Rock-Star!
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- Voller Körpereinsatz: Die Hörer werden Teil einer Atmosphäre, in der hinter den Kulissen geheadbangt, geshakt und Luftgitarre gespielt wird.
- Verbindende Themen für „gelernte Österreicher“
Die Sendung schafft Identifikation, indem sie über Erlebnisse spricht, die fast jeden im Publikum abholen – wie zum Beispiel das Skifahren. Solche Themen machen die Sendung nahbar und sorgen dafür, dass sogar Feedback aus dem fernen Osttirol den Weg ins Studio findet, was das Duo besonders motiviert 😉
Letztlich ist es dieses Gefühl von „echtem Feeling“, das beim „Abrocken und Grölen“ entsteht, welches die Hörer dazu einlädt, den Alltag zu vergessen und einfach mitzumachen.


