Wie können Migrant*innen beim Fachkräftemangel in OÖ helfen?

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Radio FRO war bei der Fachkräftemangelkonferenz am 5. September in den Redoutensälen, organisiert vom Integrationsressort des Landes OÖ. Eine Zusammenfassung darüber, wie Migrant*innen helfen können, Oberösterreichs Fachkräftemangel zu lösen – wenn wir sie lassen – gibt es in dieser Ausgabe zu hören.

Der Fachkräftemangel ist derzeit die größte Herausforderung für die österreichische Wirtschaft. In Oberösterreich finden 83 Prozent der Unternehmen nur schwer geeignete Fachkräfte. In fast allen Bereichen ist der Fachkräftemangel wahrzunehmen besonders aber in den handwerklich-technischen Bereichen, im Dienstleistungssektor und im Tourismus, der mittlerweile teilweise die Existenz von Unternehmen gefährdet. Alleine im Bereich der Gastronomie mussten im vergangenen Herbst über 2.000 Stellen unbesetzt bleiben. Besonders gravierend ist auch, dass in OÖ 2.799 Lehrlinge fehlen, zudem wird die Liste der Lehrlingsmangelberufe mit 38 Sparten immer länger.

Auch der oberösterreichische Sozial- und Gesundheitsbereich sucht händeringend nach Pflegekräften. In einigen Regionen suchen Alten- und Pflegeheime händeringend nach Mitarbeiter*innen. In manchen Heimen kann bereits jetzt nicht mehr die Nachfrage nach den Pflegeplätzen erfüllt werden, weil es zu wenige Pflegekräfte gibt. Um diesem Trend entgegenzuwirken, startet Oberösterreich nun eine landesweite Offensive in der Pflegeausbildung, die als neuer Schwerpunkt auch Migrant*innen ansprechen soll. Migrant*innen könnten helfen. Viele von ihnen suchen einen Job, werden jedoch durch unterschiedliche ideologisch motivierte Regelungen davon abgehalten. Welche Neuregelungen braucht es?

Die Konferenz fand am 5. September in den Redoutensälen in Linz statt. Folgende Expert*innen haben über die aktuelle Lage und weitere Möglichkeiten informiert:

  • Illi de Verrette, Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas für Menschen mit Behinderungen – Schulleitung
  • Ruth Makiese Nzola – Pflegerin
  • Walter Prehofer, MA, WKOÖ – Leiter Migrationsservice
  • Johanna Hobelsberger-Gruber, Ernst & Young Standort Linz – Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin, Branchenschwerpunkte: Industrial Products
  • Hubert Schöffmann, IHK für München und Oberbayern – Leiter der Abteilung Berufliche Ausbildung Bildungspolitischer Sprecher BIHK e.V. und Impulsgeber der 3+2-Regelung in Deutschland
  • Maria Brunner, AMS OÖ – Leitung Projektförderung

 

In dieser Sendung sind ausgewählte Ausschnitte aus folgenden Vorträgen zu hören:

  • Maria Brunner, AMS OÖ
  • Ruth Makiese Nzola – Pflegerin
  • Hubert Schöffmann, IHK Bayern

Gestaltung der Sendung: Michael Diesenreither

Diese Sendung entstand im Rahmen einer Kooperation mit dem Integrationsressort des Landes OÖ.

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