Antifaschistischer Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom durch Wien-Neubau am 10. November 2019

Podcast
O-TON (unbearbeiteter Originalton)
  • 20191110gedenkrundgang-wien7
    71:26
audio
45:43 Min.
[O-Ton] Trauern um Carla – Kundgebung gegen Feminizide am 16. 6. 2024 in Wien-Floridsdorf
audio
22:36 Min.
[O-Ton] „Proud2bPride. Für Leiwand gegen den (M)arsch – Der Auftrag“/„Marsch fürn Arsch“ am 8.6.2024 in Wien
audio
42:47 Min.
[O-Ton] Demonstration zum EU-weiten Klimastreik am 31. 5. 2024 in Wien
audio
36:40 Min.
[O-Ton] Walk 4 IDAHOBIT gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie am 17. Mai in Wien
audio
41:38 Min.
[O-Ton] Kundgebung für ME/CFS-„Aufklärung, Versorgung, Forschung, jetzt“ am 12. Mai 2024 in Wien
audio
48:15 Min.
[O-Ton] Reden am „Fest der Freude“ am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 2024 in Wien
audio
1 Std. 32:14 Min.
[O-Ton] MAYDAY Wien 2024 – für eine Stadt für alle
audio
1 Std. 15:36 Min.
[O-Ton] Gedenken an Marcus Omofuma, der vor 25 Jahren bei seiner Abschiebung von der Polizei getötet worden war, am 1. Mai 2024 in Wien
audio
47:31 Min.
[O-Ton] Fahrraddemo gegen Fällen von 1200 Bäumen für Sanierung und Ausbau der A4 am 13. 4. 2024 in Wien
audio
49:00 Min.
[O-Ton] Peacewave-Friedenskundgebung am Wiener Heldenplatz am 1. April 2024

Der alljährliche antifaschistische Rundgang im Gedenken an den Novemberpogrom führte am 10. November 2019 durch Wien-Neubau, den siebten Bezirk.
Ungeschnittene Tonaufzeichnung des Rundgangs.

Bis ins Jahr 1938 war der Bezirk Neubau auf politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene durch eine rege Beteiligung der jüdischen Community am Stadtleben geprägt. Im Jahr 1883 machte der Anteil von Jüdinnen und Juden an der Wohnbevölkerung beispielsweise 6,4 Prozent aus. Danach stieg er weiter an und lag bei der Volkszählung im Jahr 1934 mit 14,8 Prozent weit über dem Wiener Durchschnitt. Ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert etablierte sich eine breite Palette an jüdischen Kleingewerbebetrieben, Beisln und Restaurants, Theater-, Kultur- und Sozialvereinen und später auch Kinos und Kaufhäusern im Bezirk. Darüber hinaus bot die Aufwertung der Mariahilfer Straße die Gelegenheit, sich auch, ohne im Bezirk zu wohnen, als Kleinbetrieb oder Kulturinitiative anzusiedeln. All diese Faktoren führten zu einer starken politischen und kulturellen Beteiligung der (nicht nur) im Bezirk wohnhaften jüdischen Community, die ab dem Jahr 1938 völlig zerstört wurde …

Alle Informationen zum Nachlesen in einer Broschüre:
http://rundgang.blogsport.de/images/Broschuere2019.pdf

Mehr Informationen über alle Rundgänge, auch der letzten Jahre: http://rundgang.blogsport.de/

Schreibe einen Kommentar