„Irgendwie normal leben können“ — wohnunglos in der Corona-Krise

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dérive – Radio für Stadtforschung
  • derive_Wohnungslos in der Krise_0620
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Schau auf dich, bleib zu Hause“ lautete ein Slogan der Kampagne der österreichischen Bundesregierung während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen. Was jedoch bedeuten diese Einschränkungen für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, die z.B. in Wohneinrichtungen unterkommen oder für jene, die auf der Straße leben? Welche Probleme bestanden schon davor, werden aber während der Corona-Krise vielleicht noch deutlicher sichtbar?

In diesem Beitrag kommen Menschen zu Wort, die über ihre persönlichen Erfahrungen in der Corona-Krise, ihre Forschung oder ihre Arbeit in der Wohnungslosenhilfe sprechen:
Mirjam Bauer, Sozialarbeiterin in der Notschlafstelle Vinzitel in Graz
Ian Moll, Mitarbeiter der Obdachloseneinrichtung Gruft in Wien
Heinz Schoibl von BAWO (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe)
Eine Bewohnerin vom Haus Rosalie, Wohneinrichtung für obdachlose Frauen in Graz
Zwei Klienten der Obdachloseneinrichtung Gruft in Wien

Radio dérive bedankt sich bei der Sendungsmacherin Adina Camhy, dass wir ihren Bericht zur Situation von Obdachlosen in Graz und Wien leicht gekürzt übernehmen durften. Ursprünglich erschien die Sendung in der Sendereihe „Frequently Asked Question“, dem täglichen Corona-Update aus dem Freien Radio, produziert von Radio Helsinki in Graz.

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