Zusammenleben in Linz – was bringt die neue Integrationsstrategie?

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Mit 1. Jänner 2020 waren 51.872 Menschen aus 151 Nationen ohne österreichische Staatsbürgerschaft in Linz gemeldet, die Zahl beträgt 25 Prozent der Gesamtbevölkerung. Davon sind wiederum 26,6 Prozent aus den EU-Mitgliedsstaaten Kroatien, Ungarn, Rumänien und Deutschland, 17,5 Prozent hingegen aus Bosnien-Herzegowina und der Türkei. Die Situation stellt sich also durchaus vielseitig dar, die den Realitäten einer pluralistischen Gesellschaft auch in der oberösterreichischen Landeshauptstadt entspricht. Die Stadtregierung, allen voran SPÖ-Integrationsstadträtin Regina Fechter, hat – unter Einbeziehung aller Bedürfnisse der in Linz lebenden Menschen – bereits 2019 einen Prozess gestartet, der 2020 schließlich in eine neue Integrationsstrategie mündete. Doch damit ist die politische Debatte keineswegs beendet, werden doch Migration, Integration und Vielfalt in der Auseinandersetzung zwischen den Parteien gerade in Vorwahlzeiten immer wieder auch instrumentalisiert.

Die Studiodiskussion ging daher u.a. den Fragen nach, wie sich das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und migrantischen Hintergründe in der Stadt Linz gestaltet, auf welche Schwerpunkte die neue Integrationsstrategie in den kommenden Jahren setzen will und warum die nun beschlossenen Vorhaben auch weiterhin nicht nur Zustimmung erfahren.

Mit Paulina Wessela (Gemeinderätin, SPÖ Linz) und Günther Kleinhanns (Fraktionsobmann, FPÖ Linz).

Moderation: Martin Wassermair

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