30/12/2012 – “We knew that something was coming…” – Im Gespräch mit Andy Stepanian (SHAC 7)

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Die 1999 ins Leben gerufene internationale Kampagne “Stop Huntingdon Animal Cruelty” (SHAC) zur Schließung des Tierversuchskonzerns “Huntingdon Life Sciences” (HLS) hat der Tierrechtsbewegung eine beispiellose Breite an Aktionenvielfalt und Dichte an Protesten beschert. Dies blieb nicht unbeantwortet von staatlicher Repression. 2006 wurden in den USA die “SHAC 7”, sechs Aktivist_innen und SHAC USA selbst, wegen “animal enterprise terrorism” zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. (Wenige Jahre später folgten Verurteilungen von SHAC-Aktivist_innen in England. Auch im Wiener Neustädter 278a-Verfahren war die Beteiligung an SHAC-Aktionen vorgeworfen worden.) Der Hauptvorwurf: Auf ihrer Website über die Aktionen gegen HLS berichtet und damit die Absicht, dem Unternehmen finanziellen Schaden zuzufügen, verfolgt zu haben.

Andy Stepanian, damals zu drei Jahren Haft verurteilt, erzählt im Interview u.a. von seiner Zeit als SHAC-Aktivist, seinen Gedanken über Dynamik und Problematik der Kampagne und seinen Erfahrungen mit Repression und Knast.

PS: Das Verfahren gegen die SHAC 7 ist u.a. auch ein Thema der Dokumentation “Your Mommy Kills Animals” (2007, Regie: Curt Johnson).

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