444. Sendung radio%attac am 29.08.2011

Podcast
radioattac
  • 444_Bennhold_Thomsen290811
    28:02
audio
29:30 perc
Die wichtigsten Themen 2025 und was uns 2026 erwartet - Interview mit Attac-AT Pressesprecher David Walch
audio
29:30 perc
1125. radio%attac – SOLD CITY - Wenn Wohnen zur Ware wird, Filmgespräch
audio
29:30 perc
1123. radio%attac. Technologie, Macht und Ausbeutung: Der KI-Hype und seine Folgen. Cecila Rikap im Gespräch mit Lisa Mittendrein. Teil 2
audio
29:30 perc
1123. radio%attac. Technologie, Macht und Ausbeutung: Der KI-Hype und seine Folgen. Cecila Rikap im Gespräch mit Lisa Mittendrein. Teil 1
audio
29:30 perc
1122. radio%attac – Attac-Geschäftsführerin Lena Gerdes im Interview
audio
29:31 perc
1121. radio%attac – Faschismus im 21. Jahrhundert
audio
29:30 perc
1120. radio%attac – Amazon – die ausbeuterischen Praxen eines Riesenkonzerns
audio
29:30 perc
Musikauswahl #3
audio
29:30 perc
1118. radio%attac – Hunger.Macht.Profite: Wie Erntehelfer*innen ausgebeutet werden
audio
29:30 perc
1117. [WIEDERHOLUNG] Ulrich Brand im Gespräch mit Lisa Mittendrein

Veronika Bennholdt-Thomsen – Die Subsistenzperspektive

Während Banken und internationale Finanzjongleure längst die Nahrungsmittelproduktion als die lukrativste und sicherste Anlagemöglichkeit erkannt  haben und diese in diversen Finanzprodukten  als  „einen der gewinnträchtigsten”  Profitbringer  –  als sog. „Agrartitel”  –  anbieten,  muss  frau  in gesellschaftspolitischen Kontexten immer noch die Wichtigkeit der Selbstversorgung  –  also der Subsistenzwirtschaft  –  als eine der essenziellsten Grundlagen menschlicher Existenz verteidigen – im Rahmen der totalitären Geld- und Warenwirtschaft.

Über den Zusammenhang von Subsistenzwirtschaft, Unersättlichkeit, Lebenszeit & Lebensfreude und die Notwendigkeit der Wiederherstellung von Gemeinschaft referierte die brillante Ethnologin und Soziologin Veronika Bennholdt-Thomsen leicht verständlich im Rahmen des 3. Weltkongresses der MatriarchatsforscherInnen in St. Gallen vom 12. – 15. Mai 2011; sie ist neben Dr. Heide Göttner-Abendroth und Dr. Claudia von Werlhof DIE Grande Dame der deutschsprachigen Matriarchats- und Patriarchatsforscherinnen unserer Zeit.

Gestaltung: Judit Kovacs

0 Kommentare

Szólj hozzá!