KulturTon vom 01.02.2012

Podcast
KulturTon
  • kulturton_20120201_18:30:04
    30:00
audio
29:14 Min.
Wie Journalismus und Museen mit Fake und Fakten umgehen
audio
28:59 Min.
Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg
audio
29:01 Min.
UniKonkretMagazin am 18.05.2026
audio
29:10 Min.
Wiedereröffnung der Kunstbrücke im neuen RAIQA Innsbruck
audio
28:56 Min.
Schuld und Sünde in Innsbruck 1918-1938
audio
28:41 Min.
UniKonkretMagazin am 04.05.2026
audio
28:19 Min.
UniKonkretMagazin am 20.04.2026
audio
28:59 Min.
Ja, nein, vielleicht: Lesung von Doris Knecht in der Arbeiterkammer
audio
29:00 Min.
Schon mal was von Jugendvertrauensrät*innen gehört?
audio
28:57 Min.
Frauenvereine in Innsbruck

*Das KulturGespräch*
Die monatliche Radiodebatte diesmal zum Thema:

Die Zensur bei TKI-Open. Was nun?

Die Entscheidung der Kulturabteilung des Landes Tirol unter LRätin Beate Palfrader (VP), zwei Projekte der TKI open trotz eines positiven Juryentscheids nicht zu fördern, ist ein Einschnitt. Zum erstenmal in der zehnjährigen Geschichte von TKI open, einer Förderschiene mit bundesweiter Reputation, hat die Politik die Entscheidung einer Fachjury nicht akzeptiert. Betroffen sind zwei künstlerisch spannende Projekte, die gesellschaftspolitisch brisanten Fragen nachspüren: Der israelische Fotograf Tal Adler erforscht den Umgang mit der NS-Vergangenheit in Tirol, indem er etwa Landschaften, an denen NS-Verbrechen stattfanden, mit gegenwärtigen Aufnahmen kontrastiert. Oliver Ressler überblendet auf Plakaten alpine Landschaft mit dem 68er-Slogan ’Wahlen sind Betrug‘ und leistet damit einen Beitrag zur Debatte über Möglichkeiten und Grenzen der Mitbestimmung in der parlamentarischen Demokratie.

Eingeladen zum KulturGespräch wurden:
Beate Palfrader, Tiroler Landesrätin für Kultur
Andrei Siclodi, Leiter des Künstlerhauses Büchsenhausen
Markus Schennach, Vorstand der Tiroler Kulturinitiativen
Stellungnahmen von:
Oliver Ressler, Künstler, Wahlen sind Betrug
Tal Adler, Fotograf, Alpenländische Studien

Moderation: Benedikt Sauer

Schreibe einen Kommentar