Mehr Geld und Rechte in der Arbeitslosigkeit

Podcast
FROzine
  • Mehr Geld und Rechte in der Arbeitslosigkeit
    27:24
audio
50:45 perc
B37 und "Die Toten von Lambach"
audio
50:00 perc
Weltempfänger: Dürre im Sommer
audio
54:00 perc
Bürger*innen-Initiative Kronstorf und schwierige Regierungsbildung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
audio
54:59 perc
STWST84x12
audio
45:43 perc
Mediengespräch "Angebunden statt abgehängt" und Turteln am Taubenmarkt
audio
50:00 perc
Weltempfänger: Überwachung in Hong Kong
audio
39:13 perc
Mühlviertel 110 kV
audio
50:02 perc
Salzkammerpride und Pressekonferenz Linzer Klangwolke
audio
37:08 perc
Beitrag: Das FLINTA Radkollektiv Radieschen
audio
58:41 perc
ME/CFS Mahnwache und Radclub Radieschen

Das Arbeitslosengeld in Österreich ist mit 55 % des Nettolohnes im Vergleich zu anderen EU-Ländern sehr niedrig. Etwa 377.000 Menschen sind in Österreich derzeit arbeitslos. Da Menschen mit geringem Einkommen häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind, steigen Armut und Existenzangst.

Pläne von Arbeitsminister Kocher, das degressive Arbeitslosengeld (mehr Geld zu Beginn der Arbeitslosigkeit und noch weniger als die aktuellen 55 % bei Langzeitarbeitslosigkeit), einzuführen, versprechen noch mehr Druck auf Menschen ohne Arbeitsplatz, sich auf unterbezahlte Arbeit und schlechte Arbeitsbedingungen einzulassen. Auch Vizekanzler Kogler und die grüne Clubchefin Sigrid Maurer haben sich für die Degression ausgesprochen.

Mit dem Volksbegehren „Arbeitslosengeld RAUF“ wird  vom Nationalrat eine Novellierung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes gefordert.

Die Forderungen: eine Anhebung des Arbeitslosengeldes auf mindestens 70 % . Eine Entschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen und eine Verbesserung der Rechtsstellung der Arbeitslosen insgesamt.

Margit Happerger befragte Menschen vor dem AMS in Linz zu ihrer Meinung zum degressiven Arbeitslosengeld und zu ihrer persönlichen Situation.

Im Online-Interview mit Irina Vana vom Zentrum für Soziale Innovation bespricht sie die einzelnen Forderungen des Volksbegehrens und die Möglichkeiten, es zu unterstützen.

Die Eintragungswoche für das Volksbegehren „Arbeitslosengeld RAUF“ ist vom  2. Mai bis 9. Mai.

https://www.arbeitslosengeld-rauf.at

Wer aktiv mitarbeiten will, kann sich an info@arbeitslosengeld-rauf.at  wenden.

Crowdfunding: https://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/2257/

Gestaltung Margit Happerger

Szólj hozzá!