Der Prozess gegen Eichmann

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Die aktuelle Ausstellung im Schwurgerichtssaal im Linzer Landesgericht beleuchtet die Hintergründe des Prozesses gegen den Nazi Adolf Eichmann in Israel. Radio KUPF berichtet.

Er gilt als einer der Cheforganisatoren des Holocaust: Adolf Eichmann, geb. 1906 in Solingen, aufgewachsen in Linz, SS-Obersturmbannführer, war als Leiter des „Judenreferates IV B4“ im Reichssicherheitshauptamt führend mitverantwortlich für die Deportation und Ermordung von rund 6 Millionen Menschen.

Der Prozess gegen Adolf Eichmann vor dem Jerusalemer Bezirksgericht (Aktenzahl 40/61) begann am 11. April 1961 und endete am 15. Dezember 1961 mit dem Todesurteil. Die internationalen Medien berichteten ausführlich über diesen Prozess und trugen dazu bei, das Schicksal der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden einer breiten Öffentlichkeit ins Gedächtnis zu rufen. Auch für die Gerichtsbarkeit in vielen Staaten brachte der Prozess gegen Eichmann nachhaltige Veränderungen – etwa die der Gewichtung auf Zeugenaussagen.

Radio KUPF war bei einer Ausstellungsvermittlung dabei und hat die Präsidentin des Landesgerichts zur Ausstellung und zum Prozess befragt.

In der Sendung zu hören sind Mag. Katharina Lehmayer, ihres Zeichens Präsidentin des Landesgerichts und Casimir Paltinger, er erklärte im Rahmen einer Vermittlung die Hintergründe zum Prozess.

Eine Sendung von Pamela Neuwirth

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