Orte des Respekts

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Orte des Respekts
 

Seit 24. August kann man für die „Orte des Respekts“ 2022 abstimmen. 183 Initiativen, Vereine und Personen haben ihr Projekt eingereicht. Es sind nicht immer Orte im wörtlichen Sinn, Hauptsache die Projekte kümmern sich darum, eine bessere Gesellschaft für alle zu schaffen. Geschäftsführer von respekt.net Martin Moser erzählt, wie er Resepkt definiert, wie schwierig die Finanzierung von zivilen Initiativen ist, und worauf man beim Crowdfunding besonders achten sollte.

Mit Orte des Respekts holen wir Orte oder Vereine vor den Vorhang, die etwas Gutes für die Gesellschaft machen. Für ein respektvolles und auch vielfältiges Zusammenleben.

Der Verein respekt.net bemüht sich darum, gesellschaftspolitisches Engagement leichter zu machen. Eine Maßnahme ist die Crowdfunding Plattform respekt.net, die 2010 gegründet wurde. Sie soll es ermöglichen, Projekte zu finanzieren, die das Miteinander verbessern und einen nützlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

2 Personen, eine Frau und ein Mann, stehen vor einem Rosenbusch. Sie halten ein Schild hoch, auf dem steht: "Orte des Respekts 2022"
Anna Herzog und Martin Moser vom Verein respekt.net (c respekt.net)

Vorgaben, um das eigene Projekt einzureichen gibt es nur wenige. Es soll so einfach wie möglich gemacht werden, eine Kampagne zu starten. In Zeiten wie diesen, wo viele Leute von Teuerungen betroffen sind, ist es besonders schwer, genügend Spenden zu erhalten.

Ein weiteres Projekt, das die Gesellschaft zusammenrücken lassen soll ist der Zukunftsrat. Heuer beschäftigt er sich in Wien mit Verkehr im Osten Österreichs. Menschen unterschiedlichster Herkunft werden zufällig ausgelost und dürfen dann an einem Wochenende gemeinsame Lösungen für zukunftsorientierte Verkehrslösungen finden. Diese Ergebnisse werden auch aufbereitet und der Regierung vorgelegt.

 

Links:

Hier kann man für die Projekte stimmen

Verein respekt.net

Crowdfunding Plattform

Zukunftsrat

Rückblick auf die ukrainische Woche
 

Die ukrainische Woche in Linz ist zu Ende. Viele Veranstaltungen haben die Situation von Geflüchteten für Linzer*innen sichtbar gemacht. Der Höhepunkt war die Demonstration am 24. August. Der Tag der Unabhängigkeit der Ukraine. Die Demo ist vom Musiktheater zum Ars Electronica gezogen. Reden und Musik haben die Veranstaltung untermalt. Am Samstag hat ein Handwerksmarkt den Abschluss der Woche gebildet. Jürgen Trattmayr und Mariya Lohr von Café Kyiv waren sehr erfreut über das Interesse an den Veranstaltungen. Sie reden im Interview über ihre Highlights und über zukünftige Pläne des Vereins.

Viele Reden und Musik gab es am Linzer Hauptplatz. Kinder haben gesungen und getanzt und erst spät am Abend zog die Demo zum letzten Abschnitt, dem Ars Electronica Center, das in den Farben der ukrainischen Flagge erleuchtet war.

Eine ukrainische Band steht auf der Bühne. Eine Sängerin mit Blumenkranz ist zu sehen. Ein Mann spielt Akkordeon.

Am Samstag, den 28. August gab es einen gemütlichen Ausklang der Woche. Die Helfer*innen waren beim Aufbau des Marktes sehr ausgelassen und die Stimmung war eine fröhliche. Viele Menschen trugen traditionelles Gewand und Helfer*innen haben Leute dazu eingeladen, sich in der bereitgestellten Tracht fotografieren zu lassen.

Ein Mann ist von einigen Frauen umringt. Sie helfen ihm gerade dabei ukrainische Tracht anzuziehen. Er trägt ein weißes Hemd mit Stickereien, eine rote Hose und über dem Hemd einen roten Gürtel. Auf dem Kopf trägt er eine Stoffmütze mit schwarzer Krempe und rotem Zipfel

Helfer*innen aus der Ukraine und Österreich haben darüber gesprochen, wie sie geflüchtete Menschen unterstützen. Respektvolles Miteinander ist auch hier ein wichtiges Werkzeug, um es Personen leichter zu machen, in Österreich Fuß zu fassen.

Links:

Café Kyiv

 

Interviews und Sendungsgestaltung: Aylin Yilmaz

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