Infrarotbeschattung

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  • 027_Infrarotbeschattung
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Beschattung bedeutet hier das Abschirmen der unsichtbaren Infrarot-Strahlung. Daher sind Innenbeschattungen auch in finsteren Räumen (wie etwa Dachböden) wirkungsvoll. Als Schirmelemente kommen in erster Linie Membrane (wie etwa Stoffbahnen) zum Einsatz.

Der physikalische Wirkungsmechanismus der hinter diesem überraschenden Effekt steht, kann mit der „Stefan-Boltzmann-Beziehung“ erklärt werden, nach der die Strahlungsleistung eines Körpers proportional zur vierten Potenz seiner absoluten Temperatur zunimmt. Wird aber der heißen Gebäudehülle nun innenseitig eine kühlere Fläche vorgelagert, so wird nun umgekehrt die Wärmeabstrahlung nach innen exponentiell reduziert.

Um diese Wirkung aufrechtzuerhalten beziehungsweise weiter zu steigern sollte die vorgelagerte Fläche möglichst kühl gehalten werden, was bei Membranen mit geringer Masse durchaus möglich ist. Als Kühlmedium erscheint eine Luftströmung, die aus einem Luftbrunnen stammt oder als Windströmung ins Gebäude geführt wird, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch praktikabel.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf meiner Website.

 

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