Die Abschaffung der Wochentage

Podcast
Berggasse 8
  • Abschaffung der Wochentage
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Wenn ich gar zu glücklich wär, hätt ich Heimweh nach dem Traurigsein
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Mein schwules Buch - X-large
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»Jeder mordet, was er liebt« — Alfred Pfabigan
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Schreiben unter dem Regenbogen

Moritz Franz Beichls soghafter Debütroman ist eine rückhaltlose Hymne an die Lust, legt aber auch ungeschönt Zeugnis ab vom Leben mit Depression und bipolaren Erkrankungen. Als der schwule Erzähler von seinem Freund verlassen und nach einem Suizidversuch in die Psychiatrie eingeliefert wird, beginnt er, an den verlorenen Geliebten zu schreiben. Er textet obsessiv, ohne Hoffnung auf Antwort, aber auch luzide und ironisch, was die Zustände im Spital betrifft. Nach der Entlassung wagt er ein neues Leben auf der Suche nach dem prekären Gleichgewicht von Alltag und Exzess. Über das intime Bekenntnis hinaus beschreibt Beichl immer auch den gesellschaftlichen Umgang mit Gefühlen und Körpern, mit nicht normierten Psychen und queerem Begehren.

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