Soziale Innovation für Geflüchtete

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Am 18. Dezember hat der internationale Tag der Migrant*innen stattgefunden. Im Vorfeld hat Diskurs — Das Wissenschaftsnetz zu einem Onlinevortrag eingeladen. Thema war die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen. Yvonne Franz von der Universität Wien hat darüber gesprochen, welche sozialen Innovationen es europaweit gibt, um Menschen mit Fluchterfahrung in den Arbeitsmarkt und das soziale Leben zu integrieren.

Das Projekt „Soziale Innovation für Geflüchtete (SiforREF)“ hat verschiedene europäische Initiativen untersucht und wie sie dazubeigetragen haben, geflüchtete Menschen in die jeweilige Gesellschaft zu integrieren. Zugang zum Arbeitsmarkt trägt wesentlich zur allgemeinen Integration bei, so Yvonne Franz.

Der Arbeitsmarktzugang ist im Idealfall die Informationsdrehscheibe des Alltagslebens. Also wenn der Arbeitsmarkt in seiner integrativen Funktion gut für Geflüchtete funktioniert, dann ist das die Informationsdrehscheibe für so viel Information wie Spracherwerb, Pflege, Dienstleistungen, soziale Interaktion, Rolemodels, die man kennenlernt etc.

In ihrem Vortrag geht Franz auch auf strukturelle Benachteilungen ein, die Geflüchtete im Alltag erleben. In der Arbeitswelt und privat.
Die sozialen Innovationen, die in verschiedenen europäischen Städten untersucht wurden, haben dort geholfen, Menschen zu Teilen der Gesellschaft werden zu lassen. Ein Beispiel ist das magdas Hotel in Wien. Neben der klassischen Hotellerieausbildung werden auch Kommunkationsstrategien vermittelt.

Hier ist ein Video von SiforREF über das magdas Hotel:

 

Das Projekt hat das Ziel, dass inklusive Maßnahmen vermehrt in der Integration von Geflüchteten Anklang finden. Um das Potential von Zuwanderung voll ausschöpfen zu können, muss innovierende Arbeitsmarktintegration als transformativer Prozess verfestigte Ungleichheiten auflösen.

 

 

 

 

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