Gedanken zur Weiternutzung

Podcast
Simple Smart Buildings
  • 037_Weiternutzung
    09:34
audio
22:44 Min.
Außenliegender Licht- und Sonnenschutz
audio
27:47 Min.
Entfeuchtungsmechanismen in Gebäuden
audio
27:32 Min.
Historische Heizkonzepte
audio
24:08 Min.
Historisches Raumklima 
audio
25:48 Min.
Pilzschutzstrategien
audio
27:00 Min.
Unzugängliche Holzteile
audio
22:30 Min.
Pilzsanierung am Bauteil
audio
26:29 Min.
Biologie der Holzpilze
audio
15:00 Min.
Chemischer Holzschutz
audio
16:00 Min.
Schädlingsbekämpfung in Wohnräumen

Der Abbruch bestehender Bausubstanz ist immer eine Verschwendung von Ressourcen und führte unweigerlich zu einer Vergrößerung des Müllberges. Grundsätzlich sollte daher die Weiternutzung der baulichen Altsubstanz immer die erste Wahl sein. Wird der Nutzungszeitraum von alten Gebäuden ausgedehnt, müssen weniger neue Häuser gebaut werden. Mit den zerbrechenden globale Lieferketten haben sich Baustoffe zu Beginn der 2020er Jahre signifikant verteuert. Es lohnt sich daher sowohl vom ökologischen als auch vom ökonomischen Standpunkt aus betrachtet, auch bis dahin wenig wertegeschätzte Bausubstanz aus der Mitte des 20. Jahrhunderts neu zu bewerten. Mit gezielten, sanften Eingriffen, wie etwa der bauphysikalischen Ertüchtigung der obersten Geschoßdecke und der Beibehaltung des durchlüfteten, nicht ausgebauten Dachbodens, können diese Gebäude mit wenig Aufwand einem neuen Nutzungszyklus zugeführt werden. Dabei kann die Gesamtenergiebilanz unter Berücksichtigung des Verbrauchs an „grauer Energie“ und die Vermeidung von Rebound-Effekten durch Weiterverwendung bewährten Technologien, besser ausfallen als im Fall eines Abbruchs oder einer thermischen Vollsanierung.

Schreibe einen Kommentar