„Es gibt in Österreich eine massive Ungleichheit“ – Markus Marterbauer

Podcast
VON UNTEN im Gespräch
  • 231002_VUiG_MarkusMarterbauer
    45:32
audio
53:53 Min.
90 Jahre Februarkämpfe – Ein Rundgang in Gösting und Lend
audio
54:07 Min.
„Man wollte uns mit den Razzien sagen: Ihr seid hier nicht gewollt“ – Die Operation Luxor
audio
53:29 Min.
Warum fliehen Menschen aus der Türkei? - Charity Podcast von Coloradio
audio
55:21 Min.
„Für Pessimismus ist es zu spät“ – Helga Kromp-Kolb
audio
59:13 Min.
Mord an Mouhamed Lamine Dramé – 5 Polizist:innen vor Gericht
audio
54:22 Min.
Die Währung einer sozialen Bewegung ist die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit – Aktivist*innen über Arbeitsweisen, Visionen und Realität
audio
57:17 Min.
Abolish The Police | Antifa News
audio
59:35 Min.
Arbeitsunrecht FM – Radio Dreyeckland
audio
50:12 Min.
Antisemitismus in der palästinensischen Nationalbewegung
audio
51:59 Min.
Rückblick Zukunftswerkstatt Community Media in Halle

Ende August fand in Graz der ÖGB – Sommerdialog statt. Darin sprach der Chefökonom der AK Wien Markus Marterbauer über die ungleiche Vermögensverteilung in Österreich.

Diese Ungleichheit wird durch Krisen wie der Klimakrise, Corona oder durch Inflation nochmals verstärkt.
Menschen im unteren Einkommensdrittel sind derzeit deutlich stärker von Teuerung betroffen, haben jedoch gleichzeitig kein Vermögen auf das sie zurückgreifen können. Reichere Menschen sparen hingehen in Zeiten von Teuerungen und Krisen einfach weniger Vermögen an.

Marterbauer rechnet vor: Um Armut in Österreich zu bekämpfen, bräuchte es 3 Milliarden Euro. Wenn man das Vermögen der reichsten 49 Familien in Österreich mit 1,5% besteuert, könnte man den notwendigen Betrag einheben und 400.000 Menschen könnte aus der Armut geholfen werden.

Ihr hört heute einen Mitschnitt des Vortrags zu Verteilungsgerechtigkeit, der am 31. August in Graz stattgefunden hat.

Foto: Konrad Winkler

Schreibe einen Kommentar