Ngugi wa Thiong’o – Lachen ist eine Art revolutionäres Gefühl.

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Ngugi wa Thiong’o gilt er als einer der wichtigsten afrikanischen Schriftsteller. Er schreibt seine Romane, Theaterstücke, Gedichte und Erzählungen in Gikuyu, seiner Muttersprache, Gikuyu, ist eine der vielen afrikanischen Sprachen die in Kenia gesprochen werden. Er war einer der ersten afrikanischen Schriftsteller, der in einer afrikanischen Sprache geschrieben hat.

Ngugi wa Thiong’o

1938 als Sohn einer Bauernfamilie in Kenia geboren, studierte am Makerere University College in Kampala, Uganda, und an der University of Leeds, Großbritannien. 1967 wurde er Dozent für Literatur an der University of Nairobi, wo er bis 1977 lehrte. Wegen seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem postkolonialen Kenia und eines regierungskritischen, in Gikuyu verfassten Theaterstücks wurde er 1977 ohne Anklage inhaftiert und erst nach einer Kampagne von Amnesty International ein Jahr später aus dem Gefängnis entlassen. Nachdem sein Leben unter dem Regime von Daniel arap Moi unmittelbar bedroht wurde, ging er 1982 ins Exil nach London. 1989 übersiedelte er in die USA, wo er heute an der University of California in Irvine Englische und Vergleichende Literaturwissenschaften lehrt.
Mit seinem umfangreichen Romanwerk und einer Vielzahl von literarischen und politischen Essays zählt er heute zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. 2009 wurde er für sein Lebenswerk für den Man Booker International Prize nominiert.

Bücher von Ngugi wa Thiong’o:

The River Between, (Roman) 1965.

Übersetzung: Der Fluss dazwischen.

A Grain of Wheat, (Roman) 1967

Übersetzung: Preis der Wahrheit. .

Petals of blood, (Roman) 1977.

Übersetzung: Verbrannte Blüten, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2011.

Wizard of the Crow, (Roman) 2006.

(Originaltitel »Mûrogi was Kagogo« 2004,

englische Übersetzung aus dem Gikuyu vom Autor selbst)

Übersetzung: Herr der Krähen, 2012 A1 Verlag, München

Dreams in a Time of War. A Childhood Memoir, 2010.

Übersetzung: Träume in Zeiten des Krieges. Eine Kindheit, 2010 A1 Verlag, München

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