Wir Propagandisten – Gabriel Wolkenfeld

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Berggasse 8
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Lukas Röder: Wenn die Angst nicht mehr auszuhalten ist, komme ich zu mir
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»Jeder mordet, was er liebt« — Alfred Pfabigan
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Schreiben unter dem Regenbogen
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»Zerfall der Lage« - Rudolph J. Wojta

2013 reist ein junger deutscher Slawist nach Jekaterinburg, um russische Studenten in deutscher Sprache und Kultur zu unterrichten. Über soziale Netzwerke hat er im Vorfeld bereits einige Bekanntschaften geschlossen, und so holen ihn vier junge Männer vom Flughafen ab. In einer Welt, die auf kafkaeske Weise im 19. Jahrhundert steckengeblieben zu sein scheint, ist der deutsche Gast eine echte Attraktion, doch jeder fragt ihn: »Warum, um Gottes willen, kommst du freiwillig nach Russland?« Erst recht als Schwuler – zu einer Zeit, als die Duma »homosexuelle Propaganda« per Gesetz verbieten will? »Wir Propagandisten« erzählt, was dem deutschen Gast im Laufe eines Jahres in Russland widerfährt. Während seines Aufenthalts ist er ständig von einer Clique von Freunden umgeben, jungen Studenten, die noch bei ihren Eltern wohnen und nicht im Traum darauf kämen, sich öffentlich als schwul zu erkennen zu geben.

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