Umfrage zeigt Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz

Podcast
FROzine
  • Andreas Stangl_Christine Heitzinger_AK_Diskriminierung
    08:19
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Rangliste der Pressefreiheit
audio
50:08 Min.
Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp "Die Straße ist kein Zuhause"
audio
51:25 Min.
Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
audio
30:08 Min.
Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
audio
20:26 Min.
Der Wolf in Oberösterreich
audio
48:59 Min.
Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Windenergie
audio
45:47 Min.
Versorgung von Menschen mit ME
audio
10:39 Min.
Queere Anthropologie
audio
50:37 Min.
Open Day bei der HOSI Linz und Queere Anthropologie

Anfang Jänner hat die Arbeiterkammer OÖ eine Studie vorgestellt, in der festgehalten wurde, wie die Situation von Frauen in der Arbeitswelt ist. Es ist unter anderem abgefragt worden, ob Frauen diskriminiert oder sexuell belästigt werden. 3.576 Frauen haben an der Befragung teilgenommen. 64 Prozent von ihnen ist der Meinung, dass Männer und Frauen nicht die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt haben. Bei der Befragung konnten eigene Erfahrungen geteilt werden, über 900 Frauen schrieben ihre nieder. Eine Frau berichtet, dass sie beim Einstellungsgespräch darüber befragt wurde, wie ihre Familienplanung aussehen würde. Denn sie würde sowieso bald schwanger werden und würde deshalb für bestimmte Positionen nicht in Frage kommen. Auch beim Lohn sehen sich die Befragten benachteiligt, obwohl sie gut qualifiziert sind, bekämen sie weniger als männliche Kollegen. Diese Dinge wären rechtliche gesehen alle nicht zulässig, kommen in der Realität aber oft vor. Präsident der Arbeiterkammer Andreas Stangl und Vizepräsident Christine Heitzinger sprechen sich dafür aus, dass sich Frauen Hilfe holen, wenn sie diskriminiert werden. Die Arbeiterkammer oder die Gleichbehandlungsanwaltschaft können Unterstützung bieten.

Schreibe einen Kommentar