Die Blumen der Apothekerin – Hörspiele von Astrid Hoffmann

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Tom Zabel im Gespräch

Die vier Hörstücke mit dem Titel „Die Blumen der Apothekerin“ sind Gespräche, die ich geführt habe. Ich habe sie verschriftlich aber den mündlichen Duktus beibehalten.

Der Mensch an seinem Küchentisch erzählt in einem geschützten Raum seine Geschichte. Für diese mündliche Geschichte (im Sinne von Historie) habe ich die Interviewpartner durch Zufall ausgewählt, die in einem bestimmten geografischen Raum wohnen oder arbeiten:

Anfangs habe ich ein Gebiet „rekonstruiert“, die Menschen leben oder arbeiten im Umkreis von einem Kilometer an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Es ist ein geografischen Raum, der sich gewandelt hat von einem Grenzgebiet oder Zonenrandgebiet zu einem attraktiven Wohnort. Kernstück ist Babelsberg. Die politischen Verhältnisse gibt es nicht mehr, den geografischen Raum gibt es schon noch.
Verschiedene Erfahrungen treffen aufeinander, sodass man die Geschichte der letzten 35 Jahre erzählen kann. Die Menschen geben Auskunft über ihr Leben, sprechen über Möglichkeiten und Zwänge. Wenn man sich Geschichten erzählt, entsteht Verständnis füreinander als Weg zum friedlichen Zusammenleben.
Das Erzählte bildet den Alltag der Menschen ab und ist zugleich ein komplexes Porträt der Zeit und des (historischen) Ortes, der sich mit den Jahren bis ins Land Brandenburg ausweitete.

Mein roter Faden war mein Arbeitstitel „Der Potsdamer Traum“. Darin steckt auch Trauma-Erfahrung. Äußerlich in der Landschaft ist alles schön hergerichtet aber innerlich gab es ja auch Dramen bei den Menschen. Die Bewältigung braucht Zeit und geht womöglich in die nächste Generation.
Das ist in diesem ersten Teil mit seinen vier Hörstücken angedeutet. Vertieft wird es in einem zweiten Teil, der gerade im Entstehen ist.

Die ersten vier vorliegenden Hörstücke wurden von vier verschiedenen Menschen eingesprochen. Marlene Weck war eine davon und hat das Musikkonzept (mit freesound.org) geschaffen, die die Stücke verbinden.

„oriental middle east south american loop“ by Oymaldonado

„As Worms Eat“ by Nicholas The Octopus Camarena

„HillsideBirds“ by Manindhra_Varma

Sendungsgestalung: Marlene Weck, Astrid Hoffmann

Kurzbiografie der Autorin:
Astrid Hoffmann wuchs in den siebziger Jahren in Berlin-Friedenau und Charlottenburg auf. Sie studierte Publizistik und Arabistik (Magister Artium) an der Freien Universität Berlin, arbeitete bei der Pixelpark AG in der Konzeption, ließ sich danach zur Kulturjournalistin ausbilden (Universität der Künste Berlin). Sie schreibt Erzählungen, Essays und Hörspiele. Fünf Hörspiele und ein Essay wurden 2022 im österreichischen Radiosender Freirad gesendet, drei Hörspiele wurden im Radio auf Alex 88Vier (2014, 2015, 2016) und weitere auf der Leipziger Buchmesse am Stand der Audiamo Hörspielarena (2013) öffentlich gemacht.

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