Hans Pleschinski: Der Flakon

Podcast
Berggasse 8
  • Hans Pleschinski - Der Flakon
    57:00
audio
56:39 Min.
Hinrich von Haaren: Wildnis
audio
56:58 Min.
50. Todestag von Pasolini — ein Abend mit Christoph Klimke
audio
56:56 Min.
Wenn ich gar zu glücklich wär, hätt ich Heimweh nach dem Traurigsein
audio
57:00 Min.
Lukas Röder: Wenn die Angst nicht mehr auszuhalten ist, komme ich zu mir
audio
49:51 Min.
Michael Meister: »DAS LEBEN IST ERNST«
audio
57:00 Min.
Christopher Wurmdobler: Felix Austria
audio
56:59 Min.
Mein schwules Buch - X-large
audio
57:00 Min.
»Jeder mordet, was er liebt« — Alfred Pfabigan
audio
56:59 Min.
Schreiben unter dem Regenbogen
audio
55:25 Min.
»Zerfall der Lage« - Rudolph J. Wojta

Im August 1756 überfällt Friedrich II. ohne Kriegserklärung Sachsen, die sächsische Armee muss kapitulieren. König und Administration fliehen – nur die Reichsgräfin von Brühl will nicht verzagen. Mit der Hilfe von Georg Wilhelm von der Marwitz, dem „schönen Marwitz“, der Krieg und Zerstörung satt hat, und lieber auf einem Landgut seine beiden Herren (sowohl König Friedrich als auch Kronprinz Heinrich wollen ihn jeweils ganz für sich) getrennt empfangen würde, reist die von Brühl von Dresden nach Leipzig. Während der aufregenden Fahrt in elendslangsamen Postkutschen, voller spritziger Dialoge mit zeitgenössischen wie zeitlosen Betrachtungen, reift in der Gräfin ein tollkühner Plan, während der schöne Marwitz sich in einen mitreisenden Bergbau-Studenten verliebt, und darum wunderbar abgelenkt ist. Ein fulminanter Lesegenuss, schwule und lesbische Liebe im 18. Jahrhundert, ein großes Zeitkolorit – und wie immer bei Hans Pleschinski zugleich ein brandaktuelles Bild der Gegenwart.

Veit Georg Schmidt im Gespräch mit dem Autor.

Schreibe einen Kommentar