Fakten zur „Tunnelspinne“ in Feldkirch präsentiert Andreas Postner

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"Eine Bombengeschichte - Relikt aus dem vorigen Jahrhundert“

Seit den 1970er Jahren gibt es die Idee einer besseren Verkehrsanbindung zwischen der Vorarlberger Stadt Feldkirch und dem Fürstentum Liechtenstein. Aus der Idee einer Schnellstraße wurde in den 1990er Jahren ein Tunnel, der sogenannte Letzetunnel und schlussendlich im 21sten Jahrhundert der Stadttunnel, auch Tunnelspinne genannt.

Mit diesem vierarmigen Tunnelsystem soll die Stadt Feldkirch von Straßenverkehr entlastet werden. Derzeit fahren circa 40-50.000 Kraftfahrzeuge pro Tag über die zentral gelegene Bärenkreuzung. Durch den Bau der Tunnelspinne soll der Verkehr um ein Viertel reduziert werden. Kritiker*innen sagen, dass das der falsche Ansatz ist, weil 30-35.000 Kraftfahrzeuge pro Tag immer noch viel zu viel sind.

Zu den Kritiker*innen gehört Andreas Postner. Er ist Architekt und war auch als Lehrer an der HTL tätig. Er ist also vereinfacht gesagt vom Fach, wenn es ums Bauen geht. Und Andreas Postner hat sich schon von Jugend an für eine gerechtere Welt und den Umweltschutz engagiert. Deshalb wurde er auch von der Landesregierung als NGO-Vertreter in den Prozess des Landesverkehrskonzepts; in die Nachfolge-Infrastruktur-Prozess-Planungen sowohl für Feldkirch für den Letzetunnel als auch für die S18, Unteres Rheintal berufen. Er hat sich mit Mobilitäts- und Infrastrukturfragen, Rechtsfragen bei Umweltverträglichkeitsprüfungen, Natura 2000-Gebieten und Bestimmungen des Verwaltungs- und Verfassungsrechts intensiv auseinander gesetzt, hat auch politische Funktionen in seiner Heimatgemeinde und im Land Vorarlberg übernommen.

Weiters hat er eine grenzüberschreitend arbeitenden NGO gegründet: TRANSFORM, das Forum für Nachhaltige Entwicklung in der Region Arlberg, Alpenrhein, Bodensee. Und als Sprecher von TRANSFORM war er im Studio von Proton – das freie Radio zu Gast. Dort hat ihn Ruth Kanamüller über seine Sicht auf die Tunnelspinne Feldkirch befragt.

Unter www.mobilitaetswende-jetzt.at und www.statttunnel.at gibt es weitere Informationen zum Thema Tunnelspinne.

Die Betreiber des Stadttunnel Feldkirch, das sind das Land Vorarlberg, die Vorarlberger Kraftwerke und die Stadt Feldkirch, informieren über die Plattform www.stadttunnel-feldkirch.at.

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