Windfänger

Podcast
Simple Smart Buildings
  • 083_Windfanger
    27:04
audio
24:03 min
Gespräch über den Umbau T1
audio
28:38 min
Sanierung mit Infrarotheizungen
audio
24:56 min
Gedanken zur Schwerkraftheizung
audio
23:02 min
Gedanken zu verschiedenen Raumhöhen
audio
27:42 min
Gespräch über die Zukunft des Bauens Teil 2
audio
27:34 min
Gespräch über die Zukunft des Bauens Teil 1
audio
35:21 min
Unkompliziert Bauen
audio
25:15 min
Arbeitsflächen in der Küche
audio
08:50 min
Gedanken zur Raumhöhe
audio
16:36 min
Gedanken zum Licht von zwei Seiten

 

 

Das Problem der energieeffizienten Gebäudekühlung wurde im Orient schon vor Jahrtausenden gelöst. Mithilfe von Windfängern werden die Windenergie und die Verdunstungskälte ja zur Gebäudekühlung genutzt. Windtürme, sogenannte Badgir’s, werden, von Persien ausgehend, seit Jahrtausenden zur Gebäudekühlung genutzt. Die Bauwerke sind oft aus Lehm, einem lokal verfügbaren Baumaterial errichtet, dessen poröse Struktur kapillare Kondensationsprozesse begünstigt. Mit lokalen Erfahrungswissen können diese Kühlsysteme über lange Zeiträume gewartet und in Betrieb gehalten werden. Das System besteht in seiner einfachsten Ausführung aus 2 vertikalen Schächten. Auf der dem Wind zugewandten Seite des Turms wird Oben der Wind in einen Schacht gelenkt und strömt durch den Staudruck nach unten. Dabei wird die Luft durch selbstregulierende bauphysikalische Prozesse abgekühlt und weiterer Folge in die Innenräume geleitet. Der Fortluft wird durch einen zweiten Schacht auf der windabgewandten Seite des Turms ungestört ausgeleitet.

Oft stehen diese Windtürme mit einem unterirdischen Bewässerungssystem, einem sogenannten Quanat, in Verbindung. Dort streicht die Luft in einem Stollen über das offen fließende Wasser und wird durch die Verdunstungskälte weiter abgekühlt.

Link zu weiterführende Literatur.

 

Bildquelle Episodencover: Diego Delso, CC BY-SA 3.0

Documents

083_Idam_Luft_Windfänger_Badgir_20220806, PDF, 32.7 kB Download

Leave a Comment