16/03/2025 – Das Erbe der Gewalt (jour fixe initiative berlin)

Podcast
Anarchistisches Radio
  • Sendung am 16.03.2025
    57:00
audio
56:52 min
08/02/2026 – Interview with anarchist union Iniciatywa Pracownicza from Poland
audio
56:51 min
01/02/2026 – Antipsychiatrie: DAMNMAD Kollektiv & Bonnie Burstow
audio
55:09 min
25/01/2026 - Krieg in Rojava und Femi(ni)zid Gedenken
audio
57:00 min
18/01/2026 – Portugal. Die unmögliche Revolution?
audio
57:00 min
04/01/2026 – Evangelikale in den USA (englisch)
audio
56:36 min
28/12/2025 - Debanking als Repression
audio
56:57 min
21/12/2025 – Big Tech goes MAGA
audio
56:45 min
14/12/2025 – Amerlinghaus bleibt & ChatGPT
audio
57:01 min
07/12/2025 - St.Marx für Alle!
audio
57:00 min
30/11/2025 – Bedřiška & Bullshitting

“Die Bolschewiki zogen aus der Pariser Commune und der Revolution von 1905 die Konsequenz, die Revolution mit aller Härte zu verteidigen. Aber die Militarisierung der Revolution gefährdete die Emanzipation. Ein Teil der Linken zog daraus den Schluss, den Sturm auf die Winterpalais dieser Welt abzublasen. In Algerien konnte der antikoloniale Befreiungskampf der FLN die koloniale Gewalt nicht überwinden: Sie prägt bis heute das Land. Salvador Allende dagegen fürchtete die Dynamik sozialrevolutionärer Gewalt und schlug den legalen Weg zum Sozialismus in Chile ein. Die Konterrevolution jedoch vergaß die Gewalt nicht, sie ertränkte die chilenische Emanzipation im Blut. Wenn die Konterrevolution das Gewaltniveau diktiert, dann muss sich die Revolution verteidigen, ohne der Gewalt zu erliegen und ihre solidarischen Prinzipien aufzugeben. Das sollte die Konsequenz des Kommunismus im 21. Jahrhundert sein.”

Die erwähnte Veröffentlichung: Titus Engelschall, Elfriede Müller, Krunoslav Stojaković: Revolutionäre Gewalt. Ein Dilemma

Ein Vortrag im Rahmen des jour fixe Berlin vom 17. Juni 2018, Elfriede Müller und Titus Engelschall

Leave a Comment