»Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch« – Buchbesprechung

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Im Frühsommer 2025 erschien im zu Klampen-Verlag das Buch »Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch« von Wolfgang Kemp. Der emeritierte Kunstgeschichtsprofessor liefert mit dem ca. 130-seitigen Buch einen Beitrag zur Debatte um das Thema Sprache: Wie verändert sich unser Sprachgebrauch, besonders in Zeiten des (Laber-)Podcasts? Kemp beobachtet eine Häufung an Füllwörtern: Partikeln, die den Sprachfluss am Laufen halten und die Sprechenden in die komfortable Situation versetzen, sich »nie so ganz« auf etwas festlegen zu müssen. Gleichzeitig herrschen neue Absolutismen vor: total, genau, absolut, auf jeden Fall. Problemlos werden die »Weichmacher« mit den »Floskeln der Absolutheit« kombiniert.
Während einerseits der Redefluss so vor sich hinplätschert, wird andererseits genau aufgepasst: beim Thema genderumfassender Sprache. Die Institutionen der verwalteten Welt machen Vorschriften und geben sich progressiv, tragen dabei aber erstaunlich alte Züge.

Wir haben uns Kemps Thesen angesehen und wollen einerseits Buße tun und andererseits widersprechen.

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»Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch« – Buchbesprechung
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