Small Modular Reactors (SMRs) in Temelin – Physiker Aron Vrtala im Gespräch mit Marie-Therese Jahn (FRF)

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In Temelín, nur etwa 50 km von der oberösterreichischen Grenze entfernt, plant der tschechische Energiekonzern ČEZ den Bau eines Small Modular Reactor (SMR), eines kleinen modularen Atomreaktors, mit einer Leistung von rund 500 Megawatt. Dieses Pilotprojekt – voraussichtlich ein SMR vom Unternehmen Rolls-Royce – befindet sich noch im frühen Stadium des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens (UVP). Kritiker*innen – darunter der oberösterreichische Umweltlandesrat Stefan Kaineder und Anti-Atom-Beauftragter Dalibor Strasky – warnen vor hohen Sicherheitsrisiken, fehlender technischer Reife und ungelösten Problemen bei Atommüll und Störfallszenarien. SMRs gelten zwar als kleiner und flexibler als herkömmliche Großreaktoren, bringen jedoch aus Sicht der Gegner*innen ähnliche oder neue Risiken mit sich. Oberösterreich fordert daher den Stopp des Projekts und setzt stattdessen auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Da in Temelín bereits zwei weitere große Reaktoren geplant sind, müssen sämtliche Umwelt- und Infrastrukturauswirkungen im Rhamen eines UVP-Scoping Verfahrens neu bewertet werden.

Marie-Therese Jahn (FRF) wirft gemeinsam mit Aerosol – Physiker, Meteorologen und IT-Experten, Dr. Aron Vrtala, einen Blick auf die Sachlage, erklären was die SMRs sind, welche Risiken dabei entstehen könnten und wie das mit der Atommüllendlagerung funktioniert.

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