Schindeldecken

Podcast
Rückblicke – Welterbe Hallstatt
  • 1804_ Schindeldecken
    12:41
audio
17:38 min
Salzkammergut - Historische Dachneigungen
audio
05:51 min
Hallstatt - Kropfbrunn'
audio
23:31 min
Sonnenorientierung historischer Bauten
audio
05:26 min
Hallstatt Kalvarienbergkirche
audio
29:29 min
Thomas Seeauer der Alte
audio
07:11 min
Hallstatt - Höhere technische Bundeslehranstalt
audio
21:10 min
Zweitverwendung im Welterbe
audio
05:51 min
Hallstatt - Amtshaus
audio
17:57 min
Welterbe – Altersbestimmung T02
audio
05:19 min
Hallstatt - Salinenschmiede Lahn

Legen, Nageln, Klammern

Die Episode widmet sich den Techniken des Schindeldeckens. Ursprünglich wurden die Holz-Schindeln nur aufgelegt und mit Steinen beschwert. Legschindeldächer mit flacher Neigung unter 20 Grad hatten eine Lebensdauer von etwa 20 Jahren. Aufgesteilte Dächer und Befestigungen mit Holznägeln, später geschmiedeten Nägeln und Drahtstiften, aktuell mit Klammern, erhöhen die Haltbarkeit der Dachhaut. Verzinkte Befestigungsmittel korrodieren im sauren Lärchenholz langsamer. Die punktweise Befestigung ermöglicht den Schindeln jene Bewegungsfreiheit die den Tannenzapfeneffekt fördert und damit das Abtrocknen der Schindel-Unterseite. Kaltdächer verkürzen hingegen durch eingetragene Feuchtigkeit in der Hinterlüftungsebene die Lebensdauer.

Link zu Holzschindeldeckungen im Salzkammergut.

Link zu einem Fachartikel über Holzschindeldeckungen auf Kaltdächern.

 

Deja un comentario