Digitale Dimension von Gewalt und Gewaltschutz

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Smartphones, Soziale Medien und Smart-Home-Geräte eröffnen Möglichkeiten für neue Formen von Beziehungsgewalt. An diese digitale Gewalt, auch Cybergewalt genannt, müssen Maßnahmen des Gewaltschutzes angepasst werden. Die so entstandene digitale Dimension des Gewaltschutzes thematisierte die 7. Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz. Sie fand im Rahmen der Kampagne “16 Tage gegen Gewalt gegen Frauen” am 02. Dezember an der Johannes Kepler Universität statt.

Im ersten Vortrag präsentierte Magdalena Habringer von der Hochschule Campus Wien die Ergebnisse ihrer Studie “(K)ein Raum: Cybergewalt gegen Frauen in Beziehungen und Ex-Beziehungen”. Anschließend gab Nina Wallner, stellvertretende Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrum Burgenland, Einblicke in ihre Arbeit. Als Abschluss folgte eine Diskussionsrunde mit den Vortragenden sowie IT- und Netzwerkberater Magnus Hofmüller.

Zur selben Thematik unterhielten wir uns mit Eva Schuh, Leiterin des Gewaltschutzzentrums Oberösterreich. Auch sie wird in ihrer Arbeit immer häufiger mit Fällen von digitaler Gewalt konfrontiert und beschrieb uns deren Auswirkungen auf den Gewaltschutz. Die Perspektive einer Betroffenen erfuhren wir durch ein Gespräch mit Bea Keplinger. Sie wurde Opfer von Doxing, dem Veröffentlichen personenbezogener Daten im Internet. Gemeinsam mit der angehenden Rechtsanwältin und juristischen Prozessbegleiterin Didem Wenger setzt sie sich nun dafür ein, Doxing zum Straftatbestand erklären zu lassen.

Sendunggestaltung: Marina Weinzierl, Katharina Waxenegger

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