Prozess gegen sieben Antifaschst:innen in Graz und der politische Rechtsruck in Österreich und Deutschland

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VON UNTEN im Gespräch
  • 26_01_05_VUiG
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In der heutigen Ausgabe von VON UNTEN im Gespräch geht es um die Kriminalisierung von sieben Antifaschist*innen in Graz – und um die weitreichenden Folgen des politischen Rechtsrucks in Österreich und Deutschland. Ihr hört eine übernommene Sendung von FSK (Freies Senderkombinat) aus Hamburg, die am 9. Dezember veröffentlicht wurde.

Ausgangspunkt ist der Akademikerball am 25. Januar 2025, ein zentrales Vernetzungstreffen der extremen Rechten, organisiert von österreichischen Burschenschaften. Sieben Antifas werden beschuldigt, an diesem Abend einem Burschenschaftler sein Kapperl entwendet zu haben. Dieser stürzte und verletzte sich schwer. Was folgte, war eine massive Repressionswelle: Telefonüberwachungen, nächtliche Hausdurchsuchungen durch Spezialeinheiten, Untersuchungshaft und sogar ein internationaler Haftbefehl.

Im Interview berichten eine der betroffenen Personen sowie eine Person aus dem Hamburger Solidaritätskreis, der die Unterstützungsarbeit in Graz begleitet. Sie sprechen über die Einschüchterungsversuche der Behörden, über Solidarität über Ländergrenzen hinweg – und über die konkreten Auswirkungen des Rechtsrucks, etwa den politischen Einfluss von Burschenschaftlern bis hinein in Parlamente.

Der Prozess gegen die sieben jungen Antifaschist:innen beginnt diese Woche in Graz und ist vom 7.-9. Jänner von 09:30-16:00 im Landesgericht für Strafsachen in Graz angesetzt. Es gibt ein weitreichendes Rahmenprogramm mit einer Anlaufstelle im Spektral, ein Offenes Antifatreffen am 7. Jänner um 19:00 im Spektral, am Donnerstag den 8. Jänner organisiert OGR also die Offensive Gegen Rechts um 17:30 eine Kundgebung am Südtirolerplatz und am 9. Jänner findet ab 20:00 eine Soli-Party in der Arena in Wien statt. Außerdem gibt es an jedem der Prozesstage ab 18:00 eine Küfa im Spektral.

Bild: Presseservice Wien

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