Dass der Wohnraum immer teurer wird und es zu wenig Sozial-Wohnraum gibt, dürfte in der Öffentlichkeit mittlerweile eigentlich bekannt sein.
Nun zeigt der aktuelle „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut das ganze Ausmaß des fehlenden Wohnraums.
Darin heißt es im Fazit, dass die nach wie vor nicht diskriminierungsfreie Vermietung bei knappen Wohnungsmärkten zur Ausgrenzung führe. – und zwar genau der Gruppen, die in den Wohnungsfördergesetzen der Länder als „benachteiligt“ definiert werden. Dazu gehören unter anderem Menschen mit Behinderungen, aber auch Junge Menschen und Senior*innen seien besonders betroffen.
Radio Corax sprach mit Klaus Hartung. Er ist bei der IG-Bau Stellvertretender Regionalleiter des Bezirksverband Erfurt und kümmert sich im Bauhauptgewerbe um Ausbildungszentren, Berufsschulen, Bildung, Jugend und Senior:innen.
Der Soziale Wohn-Monitor stellt bedarf fest, fordert und bietet Lösungsansätze an. Das Ganze ist online unter https://mieterbund.de/app/uploads/2026/01/Sozialer-Wohnmonitor-2026.pdf nachlesbar. Die über 40 Seiten lesen sich etwas trocken aber das Apell im Fazit macht das große Fass auf. So heißt es im letzten Abschnitt: “Wohnen ist für den Bürger von elementarer Bedeutung. Wenn die Demokratie nicht in der Lage ist, das Wohnen für alle zu realisieren, dann läuft sie Gefahr, dass sich die Bürger von ihr abwenden.“












