In den vergangenen Wochen ist es im Nordosten Syriens zu Gefechten zwischen syrischen Regierungstruppen und den Syrian Democratic Forces (SDF) gekommen. Dem vorausgegangen ist ein Verhandlungsstillstand zwischen Damaskus und der SDF über eine mögliche Eingliederung von kurdischen Institutionen in den syrischen Staatsapparat.
Nachdem die Regierungstruppen Anfang Januar kurdische Bezirke in Aleppo einnahmen, wurde auch die Stadt Kobanê an der Grenze zur Türkei von der Armee der Übergangsregierung von Ahmed Al-Sharaah und auch türkischen Milizen belagert. Im Zuge dessen formierte sich ein internationales Solidaritätsbündnis aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Schottland, Irland und Dänemark: Die „The Peoples Caravan“. Die Aktivist*innen brachen am 23. Januar mit mehreren Fahrzeugen auf, um nach Kobanê zu fahren und sich vor Ort zu solidarisieren. Nach mehreren Reiseetappen wurden sie an der griechisch türkischen Grenze von türkischen Grenzern festgesetzt und einige inhaftiert.
Darüber sprach die tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax mit Gesa von der „The Peoples Caravan“.











