#KULTURLANDRETTEN – ein Manifest

Podcast
KULTURkalender
  • KULTURkalender KULTURLANDRETTEN Manifest
    04:57
audio
05:01 Min.
Von Charli XCX zu Wuthering Heights
audio
06:12 Min.
Zwischen Stimmen, Stoffen und Symbolen
audio
07:00 Min.
4,70 Euro weniger pro Monat – ein Drittel Kultur weg?
audio
07:34 Min.
Stimmen erheben – von Graffiti bis Schrei-Chor
audio
07:13 Min.
Geschichte hören, Räume zurückerobern, Perspektiven teilen
audio
07:47 Min.
Sondersendung zur Stadtentwicklung in Gries: Protest gegen Rahmenplan - Rösselmühle retten!
audio
05:04 Min.
Wenn wir streiken, steht die Welt still
audio
06:48 Min.
Jeder Tag ist 8. März
audio
06:16 Min.
Hoch die Hände - Kulturwochenende!
audio
05:06 Min.
Kunst & Widerstand - Perspektiven aus Kurdistan und der Black Community

#KULTURLANDRETTEN – Manifest zur aktuellen Lage der steirischen Kultur

Im aktuellen KULTURkalender steht ausnahmsweise keine Veranstaltung im Mittelpunkt, sondern die Grundlage dafür, dass Kulturarbeit überhaupt stattfinden kann.

In der Steiermark herrscht derzeit ein Förderstopp im Kulturbereich. Projekt- und Jahresförderungen sind in der Schwebe, Einreichsysteme geschlossen, Verträge noch nicht beschlossen. Viele Initiativen und Künstler:innen wissen nicht, wann oder ob zugesagte Mittel ausbezahlt werden.

Zusätzlich steht die mögliche Abschaffung der Landesabgabe bei der ORF-Haushaltsabgabe im Raum. Ab 2027 würden dadurch rund 22 Millionen Euro im steirischen Kulturbudget fehlen, etwa ein Viertel der bisherigen Mittel. Die Auswirkungen wären für große Häuser ebenso gravierend wie für freie Initiativen, Festivals und Einzelprojekte.

Unter #KULTURLANDRETTEN haben sich Kunst- und Kulturarbeiter:innen organisiert.
Zwei von ihnen, Max Höfler und Andreas Unterweger, haben die aktuelle Situation künstlerisch aufgegriffen und ein Manifest formuliert, das sie für Radio Helsinki eingesprochen haben.

Das Manifest fordert unter anderem:
den sofortigen Stopp des Förderstillstands
den Erhalt der ORF-Landesabgabe
eine Neubestellung des Kulturkuratoriums
die Umsetzung der Kulturstrategie 2030
verlässliche Rahmenbedingungen für eine vielfältige Kulturlandschaft

Kunst und Kultur sind kein Beiwerk – sie sind Teil einer demokratischen Infrastruktur.

Bleiben wir many, bleiben wir laut und bleiben wir solidarisch!

#KULTURLANDRETTEN 

0 Kommentare

  1. Go go go!!
    Ich erkläre mich solidarisch mit euch! Ich bin zwar in Wien, habe aber steirische Kontakte und finde es unglaublich unverantwortlich was die Kulturpolitik zulässt, bzw was mit und bei euch passiert.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar