Barbara Murero-Holzbauer spricht mit Juliana Metyko über HIV-bezogene Diskriminierung, rechtliche Möglichkeiten und Hürden im Gesundheitswesen.
In dieser Ausgabe von Radio Positiv spricht Juliana Metyko mit Barbara Murero-Holzbauer, Juristin und zuständig für Antidiskriminierungsarbeit bei der Aids Hilfe Wien, über die Diskriminierung von Menschen mit HIV. Ausgangspunkt ist der Zero Discrimination Day am 1. März. Im Zentrum stehen Erfahrungen aus dem Gesundheitswesen, rechtliche Grundlagen, die Frage der Offenlegung des HIV-Status und die Belastungen, die durch Stigma, Unwissen und falsche Annahmen entstehen.
Die Sendung macht deutlich, dass HIV heute zwar medizinisch gut behandelbar ist, gesellschaftliche Bilder und institutionelle Routinen aber oft weit hinter diesem Wissen zurückbleiben. Barbara Murero-Holzbauer bringt den Kern des Themas früh auf den Punkt:
„Diskriminierung ist immer eine schlechte Behandlung aufgrund von einem Merkmal.“
Ebenso klar widerspricht sie verbreiteten Fehlannahmen im Gesundheitswesen:
„Die normalen medizinischen Hygienestandards, die alle einzuhalten haben, sind völlig ausreichend. Es braucht kein extra Desinfektionsmittel.“
Damit verbindet die Sendung rechtliche Orientierung, praktische Aufklärung und konkrete Hinweise auf Unterstützung für Betroffene.
„Einfach anrufen und auch wenn man sich unsicher ist, war das jetzt eine Diskriminierung, war das jetzt eine schlechte Behandlung, einfach anrufen, wir reden drüber und dann kann man ja immer noch handeln oder eben nicht handeln.“
- Moderation: Juliana Metyko
- Gästin: Mag. a Barbara Murero-Holzbauer – Juristin und zuständig für Antidiskriminierungsarbeit bei der Aids Hilfe Wien.
- Musik: Klaus Hager
- Produktion: Klaus Hager
- Foto: © Aids Hilfe Wien
- Mehr Infos: Aids Hilfe Wien | WASt – Wiener Antidiskriminierungsstelle |











