Gerhard Ruiss: Literatur und Menschenrechte

Podcast
literadio – Frühjahr 2026
  • Gerhard Ruiss_Eröffnungsgespräch_Leipzig_2026
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Die Dichterin Oksana Osmolovska (UA) im Gespräch
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Kritische Literaturtage 2026
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Andreas Pavlic: Selige Unruhe
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Isabella Breier: KOSMO
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Kaśka Bryla: Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich
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Teresa Kirchengast: Anatomie der Geborgenheit
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Andrea Grill: Sonnenspiel
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Paula Kollonitz: Mit dem Kaiser zum Popocatépetl
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Rudolf Stueger: Alles in Ordnung
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Julian Tuwim: Akazien

Die ungeschriebenen Gedichte der Renee Nicole Good

In Zeiten zunehmender Eskalationen werden Begriffe wie Zensur, Freiheit oder Frieden gerne in ihr Gegenteil verkehrt: Friedensbemühungen und den Friedensnobelpreis reklamieren Leute für sich, die das Verteidigungsministerium in „Kriegsministerium” umbenennen und bei Kriegseinsätzen vor den Bildschirm sitzen, um ein spannendes Fernsehprogramm zu sehen; Zensur übt aus, wer die ungehinderte Verbreitung von Propaganda nicht zulassen will und Freiheit bedeutet die Ausweitung der Befugnisse und Rechtfertigung polizeilicher Gewalt zur Beschränkung der Bürger- und Menschenrechte. Demgegenüber nehmen sich die Bemühungen um den Erhalt der Grund- und Freiheitsrechte als alt und schwach geworden aus. Die IG Autorinnen Autoren hat vor vier Jahren die Literaturreihe „Stimmen gegen den Krieg” ins Leben gerufen und vor zwei Jahren die Plattform „Der Wert der Demokratie”. Beide Initiativen haben nichts von ihrer aktuellen Notwendigkeit eingebüßt. Ebenso wenig wie die internationalen Initiativen und österreichischen Ableger von „Writers in Prison” und „Writers in Exile”. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, über geänderte Voraussetzungen und aktuelle Pläne.
Über diese Themen spricht Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer.

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