Heute schauen wir auf die Ereignisse in Budapest um den 14. Februar 2026. Am sog. „Tag der Ehre“ ziehen Tausende Neonazis auf einer 60 Kilometer langen Wanderung von der Budaer Burg bis zum kleinen Dorf Szomor. „Gedacht“ werden soll bei der „Ausbruchswanderung“ der gefallenen Soldaten der ungarischen faschistischen Pfeilkreuzler, die 1945 vor der Roten Armee aus der Hauptstadt flohen. Wir hören, was es mit dem vermeintlichen Gedenken auf sich hat und welche Versuche es gibt, sich dem zu widersetzen. Zwei Feminist*innen berichten von der Situation vor Ort und feministischer Hoffnung. Zum 8. März nach Budapest lädt die Gruppe „feminista akció“ (https://www.instagram.com/feminista__akcio/). Die Kampagne „NS-Verherrlichungen stoppen“ erzählt vom Widerstand gegen die fünf größten Nazi-Aufmärsche in Europa und wie sie verhindert werden können. Außerdem gibt es die Rede von Maja T.s Vater Wolfram Jarosch und das übersetzte Statement ungarischer Antifaschist*innen zu hören. Sie sind Ausschnitte der am ebenfalls am Samstag spontan abgehaltenen Pressekonferenz, die gemeinsam mit Opfer-Gruppen NS-Überlebender am 14. Februar am Ufer der Donau in Budapest abgehalten wurde. Die Pressekonferenz war die Reaktion auf das Verbot aller Gegenproteste gegen den faschistischen Aufmarsch.
Mehr zur Kampagne „NS-Verherrlichung stoppen“ unter https://afaeurope.noblogs.org/

