Als der französische Produzent und Grafiker Philippe Ghielmetti und der Toningenieur, Musikproduzent und Sound-Creator Stéphane Oskéritzian an den Pianisten Bruno Angelini mit der Idee herantraten, Musik zum Thema der Auflehnung gegen die Rassendiskriminierung im Amerika der 60/70-er Jahre des letzten Jahrhunderts neu aufzunehmen, war dieser begeistert von der Idee. Seine Worte: „ Wir leben in einer Zeit, die ich sehr beunruhigend finde, da Rassismus und Misstrauen gegenüber jeglicher Andersartigkeit in politischen Debatten so weit verbreitet sind und überall auf der Welt instrumentalisiert werden.Deshalb schien es mir wichtig, diese Gelegenheit zu nutzen, um mit Musik der „Unmenschlichkeit der Menschen gegenüber anderen Menschen“ entgegenzutreten.“
Und Bruno Angelini sollte ein gutes Vorbild sein. Jeder, wirklich jeder hat in seinem Umfeld die Möglichkeit, auch der „Unmenschlichkeit der Menschen gegenüber anderen Menschen“ entgegenzutreten! Keine Angst!
Die Musik des Albums „Alone Together“ – solo am wunderbarem, berühmten Steinway im Studio La Bouissone von Gérard de Haró eingespielt – bezieht sich jeweils auf eine ganz spezifische Aufnahme. Wir treffen hier auf Ikonen von Max Roach über Nina Simone, Archie Shepp, Duke Ellington, Gil Scott-Heron, Charles Mingus, etc. bis hin zu John Coltrane, dessen 1963 live im „Birdland“ aufgenommene Version von Alabama ich direkt der Solo-Performance Bruno`s gegenüberstelle.
Eine großartige Meditation darüber, was es heißt, nicht nur Mensch – sondern auch mensch-lich zu sein.
Den Ausspruch des Drummers Max Roach, den Angelini diesem Album als Motto vorangestellt hat, möchte ich gern als lang klingenden Ausklang jetzt diesen Zeilen nachstellen:
Sometimes we do use the music as a weapon against man’s inhumanity towards man











