In einem sehr persönlichen Gespräch mit der Sendungsmacherin Ursula Rohrweck erzählt Pfarrerin Mag. Esther Eder von ihrer Tätigkeit in Gosau und ihrer Motivation den Beruf einer Pfarrerin zu ergreifen. Sie berichtet über ihre Ziele für die Pfarrgemeinde und die bereits gesetzten Aktivitäten. Im zweiten Teil des Gespräches wird Rückschau auf die Zeit des Geheimprotestantismus und die Deportationen von Menschen lutherischen Glaubens zur Zeit von Maria Theresia gehalten. Damals bestimmte der Landesfürst die Glaubenszugehörigkeit. Die katholischen Habsburger duldeten erst unter Joseph II. die evangelische Glaubensrichtung. Während der Zeit des Geheimprotestantismus wurden Gottesdienste und Bibelstunden an geheimen Orten, u. a. den Hundskirchen, abgehalten. Evangelische wurden von katholischen Eiferern als Hunde, also als minderwertig bezeichnet. Ihnen sollte eine Bestattung in geweihter Erde verweigert werden.
Musik von Joan Osborne, den Poxrucker Sisters, Hubert von Goisern, und Christina Stürmer











