In Halle entstand das Hausprojekt Reil 78 vor 25 Jahren durch die Besetzung eines leerstehenden ehemaligen DDR-Kinderheims. Das Projekt ist einer der wichtigsten Treffpunkte in der Stadt, das jährliche »Reilfest« eine feste Institution. Fragt man, warum in Halle die Rechtsextremen nicht so dominant sind wie etwa in Hoyerswerda oder Zwickau, ist das einst besetzte Haus wohl Teil der Antwort. Um das Projekt langfristig zu sichern, versucht der dahinter stehende Verein die Immobilie zu kaufen – trotz Gegenwind der politischen Gegner. Über die aktuellen Stand sprach Radio Corax während des jährlichen Reil-Festes mit zwei Akteuren. Zu Beginn aber erst einmal eine kurze Vorstellung des Projektes.
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Halle: « Die nächsten Jahre werden diverse Baustellen mit sich bringen » – Zum Stand der Reil78
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