Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash gegen die Community

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Pride in Graz: QuFO über Sichtbarkeit, Pinkwashing und Backlash gegen die Community
Kurz vor der Grazer Pride spricht VON UNTEN mit der Queer Feministischen Organisation Graz (QuFO) über das, was Sichtbarkeit für die LGBTIQ+ Community in Graz bedeutet. Im Studio hört ihr Ben und Erin, Ben ist Gründungsmitglied und Erin seit letztem Jahr dabei. Es geht um die Gründungsgeschichte des Vereins, die diesjährigen Pride-Pläne – und um die Frage, wie man mit Pinkwashing umgeht, wenn Firmen und Institutionen Regenbogenfarben tragen, ohne sich sonst für queere Anliegen einzusetzen. Aktueller Anlass für ein kritisches Gespräch: Erst kürzlich wurde ein Regenbogen-Zebrastreifen an der Karl-Franzens-Universität übermalt und eine Regenbogenfahne auf der TU Innfeldgasse zerrissen. Burschenschaften und Identitäre versuchen den Pride-Monat seit wenigen Jahren als „Stolz auf Österreich» und „Stolz auf hetero» zu vereinnahmen. Wir fragen QuFO, wie sich dieser Backlash in Graz konkret zeigt – im Alltag, in der Politik, im öffentlichen Diskurs – und was es braucht, damit queere Sichtbarkeit nicht nur im Juni stattfindet.

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