„Die Erzählungen dieses Bandes sind lyrisch verdichtete Erkundungen von Erinnerung, Zeit und Vergänglichkeit. In poetischer Sprache und fragmentarischer Form nähern sich die Texte jenen Momenten, in denen sich die Welt verlangsamt: ein leerer Platz, ein aufbrechender Himmel, das Schweigen zwischen zwei Menschen. Es geht um das Innehalten, das Hinsehen, das tastende Denken – sei es beim Betrachten von Fotografien, dem Erkunden der Familiengeschichte oder beim Entschluss des Protagonisten eines Morgens, nicht mehr aufstehen zu wollen. […] Der Band versteht sich als literarische Spurensuche: nach Sprache für das Unsagbare, nach Bildern für das, was vergeht, und nach Formen für das, was bleibt.“ (Quelle: Wallstein Verlag)
Die Autorin Verena Gotthardt stellt ihren im Wallstein Verlag erschienenen Erzählband „Die jüngste Zeit“ im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer vor.









