Sie ist nach dem Rücktritt von Lisa Hauser aktuell Österreichs stärkste Biathlethin: Anna Gandler. Ab der kommenden Saison ist die Tirolerin auf Solopfaden unterwegs — und bei uns in der aktuellsten Ausgabe von Das magische Dreieck im Interview zu Gast.
Silber bei den Junioren 2017, dazu Junioren-Weltmeisterin im Jahr 2020 in Lenzerheide. Und nun auch fixer Bestandteil im hochkompetitiven Umfeld des Biathlon-Weltcup: Anna Gandler. Die gebürtige Tirolerin konnte bereits früh aufzeigen, dass sie im Biathlon für Erfolge sorgen möchte.
Das Langlaufen wurde ihr in die Wiege gelegt — Vater Markus Gandler war Teil der (in Österreich legendären) Langlaufstaffel, die 1998 in der Ramsau sensationell Gold gewonnen hat. Klar also, dass auch Anna sportlich aufgewachsen ist — und wenn dann noch Kontakte zu Biathlon-Schießständen bestehen, war der Weg in den Leistungssport quasi vorprogrammiert.
Leistungssport — ein Weg, der neben der Sehnsucht nach Erfolg auch Entbehrungen mit sich bringt. Für Anna Gandler war aber schnell klar, dass sie diesen Weg gehen möchte. Ein Weg, den sie uns im Gespräch zu unserer neuesten Folge von Das Magische Dreieck näher erläutert hat. Neben dem klaren Fokus, auch eine Ausbildung in der sprichwörtlichen Tasche zu haben, ist Anna Gandler im Biathlon mittlerweile im Weltcup angekommen. Ein Umfeld mit hochqualtiativer Konkurrenz. Ein Sport, wo man immer auf der gesundheitlichen Höhe sein muss, um dort auch bestehen zu können. Etwas, das Anna Gandler nicht immer gelungen ist. Gesundheitliche Probleme und Infekte ließen sie in vergangenen Saisonen zurückfallen. Gepaart mit der Tatsache, dass der Übergang vom Junioren-Bereich über die zweithöchste Leistungsstufe IBU-Cup bis hin zum Weltcup per se schon alles andere als einfach ist. Als Gesamt-34. der vergangenen Saison hat sie sich aber auch natürlich noch höhere Ziele gesetzt.
Ziele, die sie von nun an außerhalb des ÖSV verfolgen möchte. Auf eigenen Pfaden will sie an vergangene Erfolge anknüpfen und den Abstand zur absoluten Weltspitze weiter verringern. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie mittlerweile nach Frankreich verlegt — ihr Partner Emilien Claude ist ebenfalls im Biathlon aktiv. Veränderte Strukturen bewegten sie, wie sie sagte, dazu, den Schritt zu wagen und auf eigene Faust weiterzumachen. Etwas, was unter anderem auch Lisa Hauser oder die Alpin-Kollegen Franziska Gritsch und Marcel Hirscher bereits in der Vergangenheit getan hatten. Aber auch die Zeit nach der Karriere hat Anna Gandler bereits im Fokus. Viel Spaß beim Reinhören in die neueste Ausgabe von Das magische Dreieck!









