Kürzungen im Erinnerungskulturellen Bereich für die Stiftung Sächsische Gedenkstätten

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Die sächsische Staatsregierung hat mit ihrem vor einer Woche veröffentlichten Entwurf zum Doppelhaushalt 2027 und 2028 die Grundlage für die Verhandlungen bis Ende des Jahres gelegt. Die Vorlage macht deutlich, dass die Landesregierung in vielen Bereichen investieren möchte, für die Erinnerungskultur sieht es jedoch anders aus. Mittel für die Arbeit der Fachstelle der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG) sollen nach dem Willen der Regierung um 30 % gekürzt werden. Die StSG betreibt sechs eigene Gedenkstätten und finanziert zudem ein Dutzend Erinnerungs- und Lernorte in freier Trägerschaft. Sie ist darüber hinaus maßgeblich für die Projektförderung im Bereich Erinnerungskultur zuständig. Auch diese ist durch den Haushaltsentwurf gefährdet.

Radio Corax sprach mit Daniela Schmohl vom Sprecher*innenrat der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus über die finanziellen Kürzungen.

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