EXPOsed 2027 – Interview

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Dieser Beitrag lief im FROzine am 29.07.2026

EXPOsed Network

Die EXPO 2027 in Belgrad gilt als eines der größten politischen und wirtschaftlichen Projekte Serbiens in den kommenden Jahren. Während die Regierung das Großereignis als Motor für Modernisierung, internationale Sichtbarkeit und wirtschaftliches Wachstum präsentiert, wächst zugleich die Kritik. Im Fokus stehen Fragen zur Transparenz, zu öffentlichen Kosten, zu Korruptionsrisiken sowie zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen der umfangreichen Bauprojekte.

Für diese Ausgabe des FROzine haben wir mit dem Netzwerk EXPOsed gesprochen. Das dezentral organisierte Netzwerk aus Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Mitgliedern der serbischen Diaspora in Europa sowie in Nord- und Südamerika setzt sich dafür ein, alle Fakten und Informationen rund um die EXPO 2027 öffentlich zu machen und eine kritische Debatte über das Projekt anzustoßen. Auf der eigenen Webseite sammelt das Netzwerk Dokumente, Analysen und Berichte zu Themen wie öffentliche Sicherheit, finanzielle Transparenz, Umweltfolgen und Korruption.

Die Gesprächspartner*innen möchten aus Sicherheitsgründen anonym bleiben. Deshalb wurde das Interview von Anneta Trimis und Anna Jungwirth nachvertont. Im Gespräch berichten die Mitglieder*innen von EXPOsed nicht nur über ihre Arbeit als Netzwerk, die Kritik an der EXPO 2027, sondern auch, weshalb Anonymität für sie notwendig ist.

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